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Handball Rückschlag für Empor im Aufstiegskampf
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22:13 05.04.2019
Janos Steidtmann, dreifacher Torschütze des HC Empor Rostock, im Spiel bei der HSG Ostsee. Quelle: Sebastian Heger
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Grömitz

Im Kampf um die Meisterschaft der 3. Liga Nord hat der HC Empor einen Rückschlag erlitten. Bei der abstiegsgefährdeten HSG Ostsee Neustadt/Grömitz unterlagen die Rostocker, die auf die erkrankten Nick Witte und Jakub Zboril verzichten mussten, am Freitagabend mit 24:26 (9:10). Am Sonnabend könnte das bisher punktgleiche Eintracht Hildesheim mit einem Heimsieg über den Oranienburger HC die alleinige Tabellenführung übernehmen.

Empor begann offensiv mit einem zweiten Kreisläufer an Stelle des Torhüters, produzierte aber zu viele Fehler und lag nach vier Minuten mit 0:4 im Hintertreffen. Die Rostocker Abwehr fand zunächst kein Mittel gegen den Rückraum-Riesen Jan Ove Litzenroth, der bis zum 7:3 (10.) allein fünf Mal für die HSG Ostsee eingenetzt hatte. Als die Gastgeber beim 8:5 (15.) zum zweiten Mal ins leere Tor trafen, nahm Empor-Trainer Till Wiechers die erste Auszeit. Er forderte sein Team auf, wach zu sein und stellte Keeper Robert Wetzel wieder dauerhaft zwischen die Pfosten. Fortan blieben die Rostocker elf Minuten ohne Gegentor, glichen zum 8:8 (24.) aus, gingen aber mit einem knappen Rückstand in die Pause. Mitentscheidend dafür war auch, dass Felix Mehrkens in der ersten Halbzeit nur einen von drei Siebenmetern verwandeln konnte.

Mit seinen ersten beiden Toren traf Tim Völzke zweimal binnen 25 Sekunden und brachte die Empor-Männer (13:12, 34.) erstmals in Front, vergab wenig später jedoch einen Konterstoß und verpasste damit die Chance, die eigene Führung auf zwei Treffer Differenz auszubauen. Mit drei Treffern in Folge zum 16:14 (41.) erkämpften sich die Hausherren die Führung zurück und den Gästen gelang es bis zum 20:19 (47.) immer nur, zu verkürzen. Dann vergab auch Michael Höwt einen Konter und damit den möglichen Ausgleich (50.). Während Litzenroth nun auch gegen den eingewechselten Empor-Keeper Leon Mehler fast nach Belieben traf, häuften sich bei Empor wieder die einfachen Fehler. Als Till Wiechers sechs Minuten vor dem Ende seine zweite Auszeit nahm, lag die HSG Ostsee mit 24:21 in Front. Mit seinem zwölften Treffer erhöhte Jan Ove Litzenroth zum 25:21 (57.) und ließ die Empor-Chancen auf einen Punktgewinn damit auf ein Minimum sinken. Asmussen und Mehrkens verkürzten zwar noch einmal auf 25:23, doch 94 Sekunden vor dem Ende machte die HSG Ostsee mit dem 26:23 endgültig alles klar.

HSG Ostsee: Folchert, Noel, Rost – Reiter 3/2, Philippi 1, Mendle 3, Litzenroth 12, Jarik 3, Schlichting 3; Nagorsen 1, Möller, Kibat, Engelmann, Barthel, Viemann

HC Empor: Wetzel, L.Mehler – Steidtmann 3, Meuser 3, Völzke 2, L.Witte, Höwt 3, D. Mehler 2, Schütze 1; Schramm 1, Asmussen 5, Haasmann 1, Mehrkens 3/2

Siebenmeter: HSG 2/2, Empor 4/2. Strafminuten: HSG 6, Empor 4

Dirk Harten

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