Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Handball „Mir hat das Handballspielen mit den Mädels gefehlt“
Sportbuzzer Sportmix Handball „Mir hat das Handballspielen mit den Mädels gefehlt“
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
00:01 24.10.2018
Andrea Hinkelmann (l.) und Nele Fischer sind seit dieser Saison Teamkolleginnen. Die Frauen verstanden sich auf Anhieb. Quelle: Foto: Horst Schreiber
Anzeige
Stralsund

Die Handball-Frauen des Stralsunder HV haben eine großen Umbruch hinter sich: Die Abteilung des PSV Stralsund löste sich mangels Spielerinnen auf und auch dem SHV standen nach der vergangenen Saison nur noch acht Aktive zur Verfügung. So schlossen sich die Frauen zusammen und starteten in der Verbandsliga neu. Nach fünf Spieltagen stehen die Frauen, die nun von Laura Foth trainiert werden, mit einem Sieg auf Rang elf. Im Interview erzählen Nele Fischer und Andrea Hinkelmann (ehemals PSV) über Bedenken vor der Fusion, den Teamgeist und die sportliche Ausrichtung des Teams.

Sie haben jetzt fünf Liga- und ein Pokalspiel absolviert. Frau Fischer, wie beurteilen Sie den Saisonstart?

Nele Fischer: Wir hatten ein paar unglückliche Niederlagen dabei. Es fehlt noch der letzte Schliff.

Ist die Umstellung von der MV- auf die Verbandsliga groß?

Fischer: Die MV-Liga fordert einen mehr aber ein großer Abbruch ist die Verbandsliga nicht.

Wie gut versteht sich das neue Team?

Fischer: Wir sind ein Team! Jeder kommt mit jedem klar. Wir versuchen uns aufeinander einzustellen, und das klappt gut.

Andrea Hinkelmann: Wir sind total herzlich empfangen worden. Die „alten“ SHV-Mädels sind immer hilfsbereit, wir können viele Fragen stellen. Auch immer die gleichen (lacht). Das sind tolle Mädels.

Hatten Sie Bedenken vor der Zusammenlegung?

Fischer: Nein. Wir kannten die PSV-Leute ja und haben uns gefreut, viele neue Spielerinnen begrüßen zu dürfen.

Hinkelmann: Jein. Natürlich wussten wir, wie gut der SHV spielt. Das war für uns ein großer Schritt. Die Stimmung beim PSV war gemischt. Einerseits große Vorfreude, andererseits die Unsicherheit: Was wird uns erwarten?

Hat sich die Unsicherheit als begründet herausgestellt?

Hinkelmann: Nein! Der Schritt hat sich absolut ausgezahlt. Die Eingliederung beim SHV war das Beste, was wir machen konnten. Wir wussten, dass die Situation beim PSV nicht mehr tragbar war.

Es musste sich etwas verändern.

Wie groß war der Schritt aus sportlicher Sicht?

Fischer: Man merkt schon einen spielerischen Unterschied. Einige spielen erst seit zwei Jahren Handball.

Hinkelmann: Wir waren hintenan. Da braucht man keinen Hehl draus zu machen. Aber wir haben schon große spielerische Fortschritte erzielt. Das Spiel mit den „alten“ SHV-Mädels bringt enorm viel.

Was ist die größte Stärke des Teams?

Fischer: Der Zusammenhalt.

Hinkelmann: Das stimmt. Unsere Trainerin tut sehr viel für den Mannschaftsgeist.

Woran muss die Mannschaft noch arbeiten?

Fischer: Die Trainingsbeteiligung ist noch zu schwach. Zudem sind wir in der Abwehr zu ruhig, da können wir uns noch mehr pushen.

Welche Ziele haben Sie sich für die Saison gesteckt?

Hinkelmann: Ich will erst mal wieder richtig mit den Mädels Handball spielen. Das fehlte mir zuletzt beim PSV.

Interview: Horst Schreiber

Die Heim-Weltmeisterschaft der deutschen Handballer wird im kommenden Januar im frei empfangbaren Fernsehen übertragen.

22.10.2018

Handballer lassen in der Oberliga Ostsee-Spree keine Spannung aufkommen und sind den Lausitzern in allen Belangen überlegen

22.10.2018

Im vierten Finale in Folge wollten die Füchse Berlin ihren dritten Titel bei der inoffiziellen Handball-Club-WM gewinnen. Wie im Vorjahr war der FC Barcelona im Endspiel des Super Globes aber zu stark für den EHF-Pokalsieger.

19.10.2018