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Handball Mit frischen Kräften nach Berlin
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00:00 15.09.2017
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Ahlbeck

Mit dem tollen 24:19-Erfolg über Drittligaabsteiger Grün- Weiß Werder haben die Handballer von der Insel Usedom einen Start nach Maß in die neue Saison der Oberliga Ostsee-Spree hingelegt. Trotz dünner Personaldecke erkämpfte sich die Inselmannschaft vor zwei Wochen diesen Achtungserfolg.

Doch in puncto Personal hat sich vor dem zweiten Duell etwas getan. „Uns ist es gelungen, zwei Spieler zu verpflichten“, freut sich HSV-Trainer Nico Heidenreich. Neu im Kader der Usedomer sind der 24-jährige Rückraumspieler Marcus Deutsch, der von Fortuna Neubrandenburg an die Ostsee wechselt, und der 25 Jahre alte Kreisläufer André Machel aus Grimmen.

Gestern Mittag traf die Spielberechtigung für Deutsch ein. Somit kann der Neubrandenburger, wie auch Machel, am Wochenende für den HSV auflaufen. „Da muss ich auch mal einen großen Dank an den HSV Grimmen aussprechen“, sagt Heidenreich. „Andrés Wechsel lief völlig unkompliziert ab. Die Freigabe war umgehend da. Wir sind sehr froh, dass es uns gelungen ist, diese beiden Spieler zu verpflichten.

Beide passen ganz genau in unser Anforderungsprofil. Aufgrund der Verletzungen von Patrick Glende und Dawid Nowomiejski mussten wir unbedingt reagieren“, sagt Heidenreich. Damit ist der HSV Insel Usedom nun auch in der Breite besser aufgestellt und somit auch gut für die kommenden Partien gerüstet.

Patrick Glende ist am Mittwoch operiert worden. „Nach den Informationen, die wir haben, ist alles perfekt gelaufen“, sagt Heidenreich. Der medizinische Eingriff war nötig geworden, weil Glende sich in der Vorbereitung auf die Saison schwere Verletzungen am Kreuz- und Innenband sowie am Meniskus zugezogen hatte. Ein Meniskusschaden war auch bei Nowomiejski prognostiziert worden. Er wird in der kommenden Woche operiert. Beide Spieler werden längere Zeit ausfallen, möglicherweise in der Saison nicht mehr spielen.

Nico Heidenreich und seine Mannschaft konzentrieren sich nun auf das zweite Saisonspiel. Am Samstag treffen die Insulaner um 19 Uhr in Berlin auf den VfV Spandau. „Unsere Mannschaft hat gezeigt, dass sie gewillt ist, den Kampf anzunehmen. Die Jungs haben gegen Werder einen starken Auftritt abgeliefert. Auch an der Reaktion des Publikums war zu erkennen, dass die gezeigte Leistung auf den Rängen sehr gut angekommen ist“, sagt Heidenreich. „Wir werden uns aber auf gar keinen Fall auf diesem Erfolg ausruhen und wollen erneut um zwei Punkte kämpfen.“

Der Aufsteiger Spandau unterlag am ersten Spieltag mit 21:30 beim Grünheider SV. Heidenreich weiß, dass der VfV nicht unterschätzt werden darf. „Die Spandauer sollen sehr heimstark sein“, sagt der HSV-Trainer. Hinzu kommt, dass in den Berliner Hallen Harzverbot herrscht. „Das ist noch eine zusätzliche Umstellung“, sagt Heidenreich. Dem Trainer steht fast der gesamte einsatzfähige Kader zur Verfügung. Nur der arbeitsmäßig verhinderte Alexander Leow fehlt erneut. Ein Erfolg in Berlin würde den HSV in der oberen Tabellenregion verbleiben lassen, zumal einige Teams, die am Ende mit vorn erwartet werden (Cottbus, Werder und Ludwigsfelde) bereits am ersten Spieltag Federn lassen mussten.

Andreas Dumke

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