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Neubrandenburger Handballtalent Matthes Langhoff gibt Debüt bei Füchsen Berlin

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15:21 30.09.2020
Handball-Talent Matthes Langhoff (18) gab ein starkes Debüt bei Bundesligist Füchse Berlin. Quelle: Imago Images
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Berlin/Rostock

Die Berliner Handball-Füchse bissen auf dem Weg in die Gruppenphase des EHF-Pokals am Dienstagabend das Team von Hedo-B. Braun Gyöngyös aus Ungarn mit einem haushohen 36:24 (17:12) weg. Dabei war ihr Trainer Jaron Siewert mit einigen Sorgenfalten ins Spiel gegangen. Die Berliner hatten zwar das Hinspiel knapp mit 25:23 gewonnen, aber gleich sieben Spieler konnten wegen Verletzungen nicht in der in Berliner Max-Schmeling-Halle eingesetzt werden.

Zum Glück zeichnen sich die Füchse durch eine gute Nachwuchsförderung aus. So berief Trainer Siewert den erst 18 Jahre alten Matthes Langhoff in das Team. Der neue Junioren-Nationalspieler hatte das Handballspielen bei Fortuna Neubrandenburg gelernt und ist jetzt, wenn er weiter so fleißig bleibt, auf dem Weg zu einem Könner auf der Platte. Gegen Gyöngyös trug der Debütant mit drei beeindruckenden Treffern zum klaren Ergebnis bei.

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„Ich freue mich, mit welchem Selbstbewusstsein der A-Jugend-Spieler aufgetreten ist. Matthes Langhoff überzeugte mich mit einem tollen Einstand bei den Profis. Wie er sich gegen die Männer durchsetzte, konnte sich sehen lassen.“ Dieses Lob von Deutschlands einstigem Handball-Star Stefan Kretschmar darf der Viertore-Städter geradezu als Ritterschlag verstehen: „Die jungen Spieler wie Matthes haben den besten Beitrag zu dem Erfolg geleistet.“ Der Füchse-Sportvorstand lobte nicht nur den Tordrang des Neubrandenburgers, sondern auch dessen Abwehrleistung: „Wo Matthes stand, war die Tür zu.“

Neben Langhoff überzeugte auch der 20 Jahre alte Schwede Valter Chrintz (2 Tore) und der Berliner Tim Matthes (gerade 21) mit fünf Treffern. Die meisten Tore warf wie fast immer der Däne Hans Lindberg (39) mit sechs Treffern.

Wegen der Hygiene-Regelungen durften unter den Corona-Einschränkungen von den 9000 Plätzen in der Schmeling-Halle nur 500 besetzt werden.

Von Manfred Hönel