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Handball Sieg gegen Lichtenrade ist Pflicht
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00:00 04.11.2016
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Ahlbeck

„Wir hinken unseren Ansprüchen derzeit hinterher“, kritisiert Nico Heidenreich, einer der beiden Geschäftsführer der HSV-GmbH, den Ist-Zustand in der Tabelle der Handball-Oberliga (Ostsee-Spree). „Wir hatten uns vorgenommen, oben mitzuspielen. Am Ende der Saison wollen wir zu den Top Fünf gehören.“

Heidenreich ist zur Halbzeit der Hinrunde mit dem jetzigen siebten Rang und den damit verbundenen 8:6 Punkten unzufrieden und erhöht den Druck auf die Mannschaft und den Trainer. Er fordert vom HSV-Team, das morgen ab 19 Uhr gegen den VfL Lichtenrade (Tabellenzwölfter mit 3:13 Punkten) spielt, „einen Pflichtsieg“ und geht dabei davon aus, „dass wir die Heimspiele unbedingt gewinnen müssen.“ Bei bisher drei Auftritten in der Pommernhalle ist das nur einmal geschehen. „Das ist zu wenig, vor allem deshalb, weil wir bis zur Winterpause noch gegen die starken Gegner der Liga antreten müssen“, so Heidenreich.

So geht es in der kommenden Woche nach Cottbus zum Tabellenersten (12:2-Punkte). Am 3. Dezember spielt der HSV gegen den Vierten, den Stralsunder HV (10:4). Am 10. Dezember sind die Füchse Berlin II (6./8:6) zu Gast in der Pommernhalle und sieben Tage später muss der HSV daheim Farbe bekennen gegen den MTV 1860 Altlandsberg (2./12:2). Die Hinrunde klingt aus mit einem Spiel beim Ludwigsfelder HC, der derzeit hinter den Usedomern platziert ist.

Wahrlich also kein leichtes Programm bis zur Winterpause. „Dass wir gut spielen können, haben wir ein-, zweimal gezeigt“, sagt Heidenreich. „Wenn wir schnell in unseren Spielfluss kommen, dann klappt das auch über die volle Zeit, dann funktioniert die zweite Welle und dann steht auch die Abwehr. Wir müssen von der ersten bis zur letzten Minute kämpfen.“

Personell wird die Mannschaft in Bestbesetzung antreten können, wenngleich bei Patrick Glende und Gordon Wicht leichte Blessuren vorhanden sind. „Ich werde aber spielen können“, sagt Glende der seine Hand tapen muss, „weil es Kapselprobleme gibt. Und auch Gordon ist dabei.“ Der Aufbauspieler des HSV steht hinter der Forderung seines Geschäftsführers. „Sein Anspruch und seine Forderung an uns sind berechtigt.“ Glende führt aber ins Feld, dass die Mannschaft derzeit noch nicht zu 100 Prozent eingespielt ist. „Beim letzten personellen Umbruch (Spielzeit in der 3. Liga – Anm.d.R.) hatten wir ähnliche Probleme.“ Er ist optimistisch, dass sich spätestens mit Beginn der Rückrunde einiges zum Besseren verändert hat.

Patrick Glende ist am Wochenende ein zweites Mal im Einsatz. Am Sonntag coacht er den HSV II, der zum überwiegenden Teil aus A-Junioren der SG Vorpommern besteht. Gespielt wird in Greifswald gegen den HSV Altentreptow. Für Glende ist wichtig, „dass sich die Jungs an die härtere Gangart im Männerbereich gewöhnen. Punkte und Tabellenstand sind eher uninteressant.“ Unterstützung bekommen die Youngster von gestandenen Akteuren. So wird auch Geschäftsführer Heidenreich mitspielen.

Ralf Edelstein

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