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Laufen Im Laufschritt bis zum Leuchtfeuer und zurück
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00:00 06.10.2018
Leon Kräusche, Gesine Häfner, Herbert Heßmannn und Mareike Dorn vermessen die Strecke für den 1. Molenlauf in Sassnitz. Quelle: Foto: Maik Trettin
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Sassnitz

Einmal zum Leuchtturm und zurück – für manchen Spaziergänger auf der Sassnitzer Mole ist das eine sportliche Herausforderung. Wer eine flottere Gangart bevorzugt, sollte sich den 27. Oktober im Kalender anstreichen: Dann wird die Premiere des Sassnitzer Molenlaufs gefeiert. Die knapp fünf Kilometer lange Route wird vom Molenfuß über die Wind- und die Strandpromenade bis zum Kurplatz führen, von dort wieder zurück bis zum Leuchtfeuer am Molenkopf, das den Wendepunkt markiert. Zielpunkt ist wiederum der Molenfuß.

Erika Rinow vom Tourist-Service Sassnitz betreibt dort ihr Büro. Täglich laufen an den Fenstern in Richtung Mole Dutzende Freizeitsportler vorbei, wenden am Leuchtturm und drehen ihre Runden durch den Hafen. „Die Idee zu einem solchen Lauf ist nicht neu“, sagt sie. Vor Jahren hatten die Sportvereine der Hafenstadt darüber nachgedacht, einen Lauf zu organisieren. „Gescheitert ist es immer daran, im prallvollen Kalender der Wettkämpfe einen freien Termin zu finden“, sagt Herbert Heßmann von Empor Sassnitz. Das Thema haben die Mitglieder des Tourismusstammtisches aufgegriffen. Gemeisam mit der Stadtverwaltung und den Vereinen wollen sie diese neue Sportveranstaltung dauerhaft im Terminkalender verankern. „Und zwar als einen sportlichen Treff mit Volkssportcharakter“, sagt Leon Kräusche, der sich im Rathaus um Tourismus und Wirtschaftsförderung kümmert. Am 27. Oktober stehen nicht Zeiten und Medaillen im Vordergrund, sondern Spaß an der Bewegung.

Die Sassnitzer und ihre Gäste können an jenem Tag eine weitere Premiere erleben. Der Molenlauf wird einer der Höhepunkte des Saisonabschlussfestes sein. Das wird zum ersten Mal gefeiert. Bislang gab es solche Feste lediglich zu Beginn einer jeden Saison im Frühjahr. „Zum Ende des Monats stellen viele Fahrgastreedereien auf ihre Winterfahrpläne um oder machen eine längere Pause“, sagt Erika Rinow. Mit einer großen Schiffsparade wollen sie aus dem Sassnitzer Hafen bis vor die Küste an der Stadtgrenze fahren. Zur Feier des Tages werden die Schiffe „herausgeputzt“, also über die Toppen geflaggt. Der Seenotrettungskreuzer wird seine technischen Fähigkeiten demonstrieren und gemeinsam mit Zoll- und Polizeibooten sowie den Fahrgastschiffen an der Ausfahrt teilnehmen. Die Reedereien bieten interessierten Passagieren zur Feier des Tages Sonderkonditionen an. An Land werden das Sassnitzer Jugendblasorchester, die Jasmunder Plattdänzer und die Pep Steps für Unterhaltung und Stimmung sorgen. Um die Verpflegung der Besucher und der Sportler kümmert sich die Freiwillige Feuerwehr Sassnitz. Das Fest und die Sportveranstaltung werden moderiert.

Geplant ist ein Lauf auf einem 800-Meter-Rundkurs für Kinder und Kurzstreckensportler auf der Promenade. Die Teilnehmer werden um 13.30 Uhr starten. Eine halbe Stunde vorher machen sich Geher auf die Nordic-Walking-Tour. Sie absolvieren die selbe, knapp fünf Kilometer lange Strecke wie die Langstreckenläufer, die um 14 Uhr an den Start gehen. Die ersten Teilnehmer haben sich angemeldet, unter anderem Sportler von Empor Sassnitz, die Sassnitzer Karateka und Mitglieder vom Dubnitzer Reit- und Fahrverein. „Wir hoffen, dass viele Sassnitzer und Besucher dabei sind“, sagt Erika Rinow, „aktiv als Läufer oder als Zuschauer, um die Sportler anzufeuern.“

Die Premiere

Molenlauf Sassnitz am Sonnabend, dem 27. Oktober. Anmeldung und Ausgabe der Startnummern ab 12 Uhr bei der Tourist-Info Sassnitz im Molenfußgebäude

Voranmeldung ab sofort per Mail unter molenlauf@insassnitz.de

Teilnahmegebühr für Kinder ein Euro, Erwachsene fünf Euro

Jeder Läufer oder Nordic Walker bekommt eine Teilnahmebestätigung, Zeiten werden nicht gemessen, dementsprechend auch keine Sieger gekürt.

Der Lauf soll Volkssportcharakter haben. Zuschauer können das Spektakel direkt auf der Mole verfolgen und die Sportler anfeuern, werden aber gebeten, die Läufer nicht zu behindern.

Maik Trettin

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