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Sportmix Mit 38 noch unverwüstlich: Dräger rudert zu WM-Gold
Sportbuzzer Sportmix Mit 38 noch unverwüstlich: Dräger rudert zu WM-Gold
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19:09 30.08.2019
Marie-Louise Dräger von der Schweriner RG freut sich über ihr WM-Gold im Leichtgewichts-Einer. Quelle: Foto: Matthias Schrader/AP/dpa
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Rostock/Ottensheim

Alter schützt vor Leistung nicht: Mit stolzen 38 Jahren ist Ruderin Marie-Louise Dräger noch einmal ganz oben auf den WM-Thron geklettert. Am ersten Finaltag der Weltmeisterschaften im österreichischen Ottensheim (bei Linz) sorgte sie am Freitag im Leichtgewichts-Einer für einen goldenen Auftakt der deutschen Mannschaft.

Die gebürtige Lübeckerin fuhr in dieser nichtolympischen Klasse einen souveränen Start-Ziel-Sieg heraus. Gleich nach dem Start setzte sich Dräger, die am Vortag bereits das Halbfinale überzeugend gewonnen hatte, an die Spitze. Anfangs hielten noch die Japanaerin Chiaki Tomita und Nicole Van Wyk aus Südafrika gut mit. Doch an der 1500-Meter-Marke konnte sich die routinierte Ruderin auch von ihrer letzten Konkurrentin absetzen. Dräger gewann deutlich mit mehr als einer Bootslänge Vorsprung vor der Japanerin (+3,30 Sekunden) und Madeleine Arlett (Großbritannien/+5,84).

„Ich bin einfach stolz, dass ich das Rennen so runterbringen konnte. Meine Wunschvorstellung war eigentlich, dass es läuft wie im Halbfinale und ich mich früh absetzen kann. Aber die Japanerin hat lange Druck gemacht“, sagte Marie-Louise Dräger, die zum ersten Mal seit 2010 wieder einen WM-Titel gewann. „Mein Sohn hat morgens am Telefon noch gesagt, Mama du kannst ja vielleicht Gold holen und das habe ich jetzt geschafft“, freute sich die Sportpolizistin. Dräger krönte damit eine tolle Saison („Ich bin absolut mit mir zufrieden“) und lieferte trotz ihres Alters zugleich noch einmal starke Argumente im Hinblick auf die Olympischen Spiele im nächsten Jahr in Tokio. Dort wird allerdings nur der Leichtgewichts-Zweier starten. „Dass ich hier nicht im Doppelzweier saß, ist zwar traurig“, meinte Dräger, „aber dafür bin ich Weltmeister“.

Den Titel hat auch Achter-Schlagmann Hannes Ocik (Schwerin) im Visier. Es wäre sein drittes WM-Gold in Folge. Das Finale steigt am Sonntag. Für Stephan Krüger (Frankfurt/Main/Rostock) und Tim Ole Naske (Hamburg) hat es im olympischen Doppelzweier dagegen nicht für das Finale gereicht. Trotz eines starken Rennens fehlten den beiden als Fünfte zwei Sekunden. Im B-Finale können sie aber noch die Olympia-Qualifikation klarmachen. Ebenfalls mit den B-Finals müssen am Sonnabend Christina Stöhner (ORC Rostock) im Frauen-Achter und Marcus Klemp (Ribnitz) im Para-Mixed-Doppelzweiter mit Amalia Sedlmayr (Leverkusen) vorlieb nehmen.

Von Kai Rehberg

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