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Motorsport Enduro: Björn Feldt Siebter bei Team-WM
Sportbuzzer Sportmix Motorsport Enduro: Björn Feldt Siebter bei Team-WM
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16:43 18.11.2019
Björn Feldt (2.v.r.) bei der Enduro-WM 2019 in Portugal.  Quelle: Foto: privat
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Portimao/Rostock

Zum 94. Mal wurden die Six Days um die Team-WM im Enduro ausgetragen. Gastgeber für nahezu 600 Teilnehmer war Portimao in Portugal. An sechs Tagen wurden die Teilnehmer auf das Äußerte gefordert. Entscheidend waren die bis zu sieben Leistungsprüfungen.

An den Fahrten um die legendäre WM-Trophy beteiligten sich 17 Nationalteam mit jeweils vier Fahrern. An jedem Tag kamen die jeweils drei Besten eines Teams in die Wertung. Für Deutschland starteten: Robert Riedel (Woltersdorf/Klasse E1), Eduard Hübner (Penig), Björn Feldt (Grevesmühlen/beide E2) sowie Angus Heidecke (Sandersdorf/E3). Björn Feldt, der in Roduchelstorf bei Rehna zu Hause ist, gehörte zu den Besten im Team, das in der Endabrechnung einen sehr guten siebten Platz erreichte. Die Mannschaft hatte am Ende rund 39 Minuten Rückstand auf die siegreiche USA, die sich vor Australien und Italien durchsetze.

Für Feldt war es bereits der dritte Start bei den Six Days nach Wettbewerben in den vergangenen Jahren in Italien und Chile. Sichtlich geschafft von den außerordentlichen Strapazen und vielleicht auch ein wenig von der tollen Abschlussfeier meldte sich der 31-Jährige aus Portugal. „Es war wieder ein unvergessliches Erlebnis. Dass wir im Vergeich mit den Profis beachtlicher Siebter geworden sind, ist auf den große Zusammenhalt im Team zurückzuführen, das von Christoph Lessing aus Woltersdorf geleitet wurde“, berichtete Björn Feldt.

Dem Mecklenburger drückten in Portugal auch seine Eltern Carmen und Torsten die Daumen. Ob er noch ein viertes Mal für Deutschland bei den Six Days starten wird, steht noch in den Sternen – zumal sein finanzieller Eigenanteil an der WM-Teilnahme beträchtlich ist. Nach einer Woche Pause steht für Björn Feldt nun noch eine angenehme Aufgabe an. Er gehört zu den mehr als 300 Teilnehmern an der Landesmeisterehrung am Sonnabend in Demen. Dort darf er sich zwei Siegerpokale abholen.

Stark war in Portugal die Leistung des Damenteams, das hinter den USA Vizeweltmeister wurde. Mit Maria Franke (Zeitz) hatte das deutsche Team die beste Einzelstarterin in seinen Reihen. Sie hatte in diesem Jahr auch schon bei der Fahrt „Rund um Rehna“ im Rahmen der Deutschen Meisterschaften überzeugt.

Von Horst Kaiser

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