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Motorsport Russe Laguta gewinnt EM-Lauf in Güstrow
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17:33 14.07.2019
Finale bei der Speedway-EM 2019 in Güstrow: Grigori Laguta (Russland/vorn) vor Leon Madsen (Dänemark/l.), Bartosz Smektala (Polen/blau) und Antonio Lindbäck (Schweden/gelb). Quelle: FOTO: Ralf Dreier
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Güstrow

Bereits zum fünften Mal war der MC Güstrow Gastgeber eines Finallaufes um die Speedway-Europameisterschaft mit Assen aus acht Nationen. 4500 Zuschauer verfolgten am Sonnabend die spannenden 22 Läufe beim ersten von vier Rennen um den Titel. Mit dem dreimaligen Weltmeister Nicki Pedersen aus Dänemark und Robert Lambert (Großbritannien) waren auch zwei frühere Güstrow-Sieger dabei. Beide hatten jedoch auf den Plätzen 10 und 13 keine Chance auf einen erneuten Erfolg.

Auf der 298 Meter langen Bahn setzte sich diesmal der Russe Grigory Laguta (15 Punkte) durch, dessen Bruder Artem 2017 siegte. Er gewann vor Leon Madsen (Dänemark), Bartosz Smekala (Polen) und Antonio Lindbäck (Schweden). Ebenso wie der polnische Juniorenweltmeister Smekala erreichte Laguta nach 20 Läufen direkt das Finale. Über die anderen zwei Plätze im Endlauf entschied das 21. Rennen. Hier qualifizierten sich Lindbäck und Madsen für das Finale vor dem Dänen Michel Jepsen-Jensen sowie Kai Huckenberg aus Werlte.

Als Bester der beiden deutschen Starter erhielt er als Tagessechster den verdienten Beifall der Fans. Herausragend war sein letzter Punktlauf, den er als Erster vor dem Tagessieger Laguta beendete. Mit dieser Leistung steigen seine Chancen auf eine Veranstalter-Wildcard beim Grand Prix am 31. August in Teterow.

Den schnellsten Lauf des Tages fuhr Jepsen-Jensen mit 58,3 Sekunden. Kevin Wölbert aus Heiddorf, der mit einer Wildcart gestartent war und der wie Huckenbeck die Güstrower Bahn bestens kennt, hatte nicht seinen besten Tag. Trotz großem kämpferischem Einsatz erreichte er lediglich zwei Laufpunkte. Die weiteren Finalläufe um die Europameisterschaft werden am 27. Juli in Torun (Polen), am 3. August in Vojens (Dänemark) sowie am 28. September in Chorzow (Polen) ausgetragen.

Horst Kaiser

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