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Motorsport Starte Starterfelder im Speedway
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13:05 10.06.2019
Der Brite Adam Ellis gewann den Auerhahnpokal in Teterow.  Quelle: Ralf Dreier
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Teterow/Güstrow

Motorsport-Fans aus MV und weit darüber hinaus wurde zu Pfingsten wieder jede Menge PS-Spektakel geboten. Erfreulich viele ließen sich diesen Spaß nicht entgehen. Allein bei den drei Speedwayrennen in Teterow und Güstrow waren es rund 14 000 Zuschauer, darunter allein 4500 beim Auerhahn-Pokal am Sonnabend in der Bergring-Arena. Beide Speedwayveranstalter waren wie stets bestrebt ausgeglichene Starterfelder zu präsentieren und somit spannende Rennen zu garantieren. Diese Rechnung ging voll auf.

Schon beim Auerhahnpokal in Teterow konnte nahezu jeder jedem Punkte abnehmen. Es siegte letztlich der Engländer Adam Ellis im Sechserfinale vor dem Norweger Rune Holta, Filip Heimland aus Schweden und dem besten Deutschen, Martin Smolinski aus Olching. Ihm hätte man als erstem Deutschen beim nunmehr 18. Pokalrennen den Sieg gewünscht. Aber da das Finale nach einem Sturz vorzeitig in die Wertung genommen wurde, war nicht mehr drin. „Ich bin immer gerne bei Rennen in Mecklenburg- Vorpommern dabei, der deutschen Speedwayhochburg. Ich habe hier viel Fans, selbst an den Tankstellen begrüßt man mich, was mir in Bayern nicht so häufig passiert. Sportlich würde gerne wieder mit einer Wildcard beim Grand Prix am 31. August in Teterow dabei sein“, betonte der Olchinger in Teterow.

Der einzige GP-Starter im Fahrerfeld, der Russe Artem Laguta, verpasste seine Finalteilnahme, als er beim Halbfinale ins Band fuhr und mit 15 Meter Rückstand starten musste. Daraus machte er sich einen Spaß und holte sich den Beifall der Fans mit Showeinlagen.

Jedes Auerhahnrennen seit 2002 hat der Protokollchef des MC Bergring, Peter Stanislawski, verfolgt. „ Es freut mich, dass sich die Zuschauerzahl gegenüber dem Vorjahr gesteigert hat. Aber besonders beeindruckt war ich, ebenso wie die Fahrer und Zuschauer, von der Qualität der Bahn, die spannende Rennen und Überholvorgänge ermöglicht hat. Das war schon Grand-Prix-Niveau“, freute sich der Teterower.

Stark war das Fahrerfeld beim Pfingstpokal in Güstrow am Sonntag. Über die Plätze eins und zwei sowie drei, vier und fünf entschied bei Punktgleichheit jeweils die Majorität der Plätze bzw. die Vergleiche gegeneinander. Zahlreiche Überholvorgänge hielten die Spannung hoch. Letzlich stand der Franzose David Belego oben auf dem Siegerpodest vor dem britischen Grand-Prix-Starter Robert Lambert. Die weiteren Plätze belegten Nikolai Klindt aus Dänemark, der Russe Artem Laguta sowie Adrian Cyfer aus Polen.

Beste Deutsche wurde Michael Härtel (Landshut) auf Rang sieben und der Stralsunder Tobias Busch als Neunter. Nach einem sehr guten Saisonstart war die Erwartung von „Buscher“ höher. „Es klappte in Güstrow nicht alles. Nun konzentriere ich mich auf ein gutes Abschneiden bei der WM-Qualifikation in Landshut“, kommentierte er seine Leistung. Den Sonderlauf um den Fritz-Suhrbier-Pokal gewann der Däne Klindt vor Lambert, Härtel und Belego, der stürzte.

Horst Kaiser

2500 Zuschauern beim Motocross in Vellahn wurde bester Motorsport geboten. Die besten deutschen Fahrer lieferten sich in der Open-Klasse gegen Gäste aus sechs Nationen packende Rennen. Mann des Tages war der Belgier Jens Gettemann, der beide Läufe und den begehrten Heidepokal gewann.

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