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Sportmix Neubrandenburg triumphiert und träumt von den Bayern
Sportbuzzer Sportmix Neubrandenburg triumphiert und träumt von den Bayern
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00:15 02.05.2014
Mit Sekt und Bier feierten die Spieler des 1. FC Neubrandenburg den Gewinn des Landespokals. Quelle: Johannes Weber
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MalchowNeubrandenburgs Trainer Jürgen Bogs war nach der Partie das Lieblingsobjekt seiner Spieler. Übergossen mit Sekt und Bier feierten der 67-jährige ehemalige Meistertrainer, seine Mannschaft und die Fans des 1. FC Neubrandenburg den 4:0 (0:0)-Sieg im Fußball-Landespokalfinale über den Sievershäger SV. „Die Jungs haben sich gut präsentiert. Ich hatte sie gewarnt, sie sollten den Gegner nicht auf die leichte Schulter nehmen. Sie haben meine Worte verstanden“, freute sich Bogs. Für Neubrandenburg war es der erste Landespokalsieg seit 1992. Der SSV hoffte vergeblich auf eine Überraschung. Für den amtierenden Landesmeister war es die zweite Final-Niederlage innerhalb von drei Jahren.

Vor 1500 Zuschauern auf dem Malchower Waldsportplatz gestaltete sich der erste Durchgang zwischen dem Oberligisten aus der Vier-Tore-Stadt und dem Außenseiter aus der Nähe von Rostock ausgeglichen.

Der Verbandsligist erarbeitete sich sogar ein leichtes Chancenübergewicht. Neubrandenburg war bei Standardsituationen und durch Konter gefährlich.

So auch kurz nach der Pause, als der Favorit binnen weniger Minuten die Partie entschied: Nach einer Freistoßflanke in den Strafraum stand Christoph Fischer goldrichtig und traf zum 1:0 (51.). Nur sechs Minuten später lief der schnelle Daniel Nawotke aus abseitsverdächtiger Position frei auf´s Tor zu und markierte das 2:0 (57.). Später bauten Kevin Riechert (67.) und Michael Gaede (87.) den Vorsprung für Neubrandenburg aus.

„Wenn man innerhalb weniger Minuten zwei Gegentore schluckt, wird es unglaublich schwer, zurückzukommen“, haderte Sievershagen-Trainer Jens Hillringhaus enttäuscht.

FCN-Kapitän Tom Buschke jubelte: „Jetzt hoffen wir auf einen Bundesligisten im DFB-Pokal, am besten Bayern oder Dortmund.“ Der abstiegsbedrohte Tabellenzwölfte der NOFV-Oberliga feierte ausgelassen den Triumph, der etwa 125 000 Euro in die Vereinskasse spült.

Neubrandenburg: Walter — Hantke, Nawotke, Riechert, Gaede, Schmidt (80. Mayer), Fischer, Stövesand (67. Kühl), Buschke, Freyer (83. Kusturin), Träger.

Sievershagen: Jagusch — Wilke, Rönsch, Brandt, Franke, Maletzke, Hermann (54. Pieper), Pohanka, Ebeling, Schulz, Grahl.

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Johannes Weber