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Sportmix Rostocker Eisenmänner nehmen neuen Anlauf für Hawaii
Sportbuzzer Sportmix Rostocker Eisenmänner nehmen neuen Anlauf für Hawaii
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15:22 25.04.2019
Michael Raelert startet in Taiwan. Quelle: Foto: Marcel Hilgert/Raelert Brothers
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Rostock

Eigentlich ist es wie jedes Jahr: Die Rostocker „Eisenmänner“ Andreas und Michael Raelert nehmen wieder einmal Anlauf für die Ironman-WM im Herbst auf Hawaii. Und doch ist in diesem Jahr einiges anders. Andreas, inzwischen im reifen Sportleralter von 42 Jahren, und sein Bruder Michael, mittlerweile auch schon 38 Jahre alt, starten vielleicht zum letzten Mal zusammen ihr Hawaii-Projekt. Nach mehreren Jahren Verletzungs- und Krankheits-Pause beim legendärsten Ironman der Welt wollen sie endlich ihren Traum von einer gemeinsamen Podiumsplatzierung Wirklichkeit werden lassen. „Eigentlich dreht sich alles nur noch darum“, sagt Sven Raelert, der seine beiden Brüder organisatorisch und in Vermarktungsfragen unterstützt.  

Quali nicht mehr nach Punktesystem, sondern nach Platzierungen

Die Voraussetzungen sind so günstig wie lange nicht. „Beide sind ohne gesundheitliche Probleme durch den Winter gekommen. Das hat es seit Jahren nicht mehr gegeben“, berichtete er. Die Tickets für Hawaii werden in diesem Jahr nicht mehr nach einem Punktesystem vergeben, sondern direkt an die Sieger bzw. Platzierten bei großen Meisterschaften. Damit sollen die Rennen attraktiver gemacht werden. „Vorher konnte man sich über mehrere Wettkampf-Platzierungen die nötigen Quali-Punkte holen, jetzt braucht man ein Spitzenergebnis“, erklärt Sven Raelert den Unterschied.

Für Andreas Raelert ist der Ironman auf Lanzarote am 25. Mai so ein entscheidender Wettkampf. Beim Rennen auf der Kanareninsel, wo er zu Jahresbeginn bereits zwei Trainingslager absolvierte, hat der Sieger das Hawaii-Ticket sicher. In die Saison einsteigen wollte der dreimalige Ironman-Vizeweltmeister am Sonnabend im südspanischen Marbella. Wegen einer leichten Grippe hat er seine Teilnahme jedoch kurzfristig abgesagt. Er wird nun zwei Wochen später im französischen Aix-en-Provence bei einem Halb-Ironman (70.3) starten. „Ich freue mich schon sehr auf das erste Rennen und danach natürlich besonders auf Lanzarote. Ich hoffe, dass die viele Arbeit belohnt wird“, so Andreas Raelert.

Michael hat seine Trainingsbasis in Australien

Bruder Michael nimmt am Sonnabend die Challenge Taiwan in Angriff. Der 38-Jährige hat seit mehreren Monaten seine Trainingsbasis in Brisbane an der australischen Gold Coast. Betreut wird er dort von Brett Sutton und dessen „rechter Hand“ Robbie Haywood. „Der Trainer ist eine Koryphäe, hat einen sehr guten Ruf in der Branche“, erzählt Sven Raelert. „Er ist unheimlich hart und fordernd.“ In diesem Jahr konnte Michael Raelert schon zwei Rennen in Australien gewinnen. Außerdem wurde er Ende März beim Halb-Ironman auf Taiwan aus dem vollen Training heraus Sechster. Nun also der nächste Test auf der vor China gelegenen Insel. „Ich bin schon ein bisschen aufgeregt. Klar ist es erstmal nur eine Trainingskontrolle, aber eben nach langer Zeit wieder ein Rennen über die volle Ironman-Distanz“, sagt Michael Raelert.

Das neue Quali-System stellt auch an die „Raelert-Brothers“ höhere Anforderungen. In der entscheidenden Stunde müssen sie da sein, vom Wettkampfergebnis hängt nun sehr viel ab. Sven Raelert weiß: „Dann müssen sie performen.“

Kai Rehberg

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