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Sportmix Pro-A-Saison wird vorzeitig beendet –Seawolves landen auf Platz 12
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Saison in der 2. Basketball Bundesliga beendet – Seawolves Zwölfter!

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19:33 16.03.2020
Die Saison der Rostock Seawolves ist beendet. Wie es mit den einzelnen Spielern weitergeht, wird sich in den kommenden Wochen entscheiden. Quelle: Gunnar Rosenow
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Frankfurt a. Main/Rostock

Für die Rostock Seawolves ist im Zuge der Corono-Virus-Krise die Saison in der 2. Basketball-Bundesliga ProA vorzeitig beendet. Gleiches gilt auch für die drittklassige und zweigeteilte ProB. Darauf verständigten sich gestern in Frankfurt am Main die Vertreter der beiden Ligen. Heute müssen die Gesellschafter der Liga-Entscheidung noch zustimmen. Das gilt allerdings als Formsache.

André Jürgens, Vereinspräsident vom Seawolves-Stammverein EBC Rostock, ist über die getroffene Entscheidung erleichtert. „Der Saisonabbruch war für uns als Rostock Seawolves die beste Option. Wir können nun handeln und Maßnahmen erarbeiten, wie wir die finanziellen Einbußen eindämmen können“, sagt der Vorstandsvorsitzende.

Auf dem Liga-Treffen wurde vereinbart, dass die aktuellen Tabellenstände als Wertungsgrundlage der Saison herangezogen werden. Danach beenden die Seawolves die Spielzeit auf dem zwölften Platz. Zudem soll es keine Absteiger in den beiden Ligen geben. Demgegenüber stehen jeweils zwei Aufsteiger. In der ProA werden das die Ligafavoriten Chemnitz Niners und die Eisbären Bremerhaven sein, die in die BBL aufsteigen.

Noch bis in den späten Abend hinein werteten André Jürgens und seine vier EBC-Vorstandskollegen zusammen mit Jens Hakanowitz, dem Sportlichem Leiter der Seawolves, die Ergebnisse der Tagung aus. Sie berieten über erste Lösungswege in der angespannten Lage. Neben Fragen der Abwicklung des Ticketings standen vor allem die Kadersituation, die Vertragslaufzeiten und das Trainingsende des Seawolves-Teams im Vordergrund. Zudem wurden auch organisatorische Fragen im Breitensportbereich besprochen. Alle alleine beantworten wollen die EBC-Verantwortlichen aber nicht. „Wir werden mit unseren Mitgliedern, Förderern und Sponsoren und natürlich unseren Fans sprechen und Lösungen in dieser für uns alle schwierigen Lage erarbeiten“, versichert André Jürgens.

Von René Warning

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