Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Sportmix Basketball: Seawolves feiern erfolgreichen Jahresabschluss gegen Trier
Sportbuzzer Sportmix

Seawolves feiern erfolgreichen Jahresausklang gegen Trier

Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
22:21 16.12.2020
War mit 13 Zählern einer von vier Seawolves, die zweistellig punkteten: Brad Loesing. Quelle: G. Rosenow
Anzeige
Rostock

Souveräner Auftritt des Spitzenreiters der 2. Basketball-Bundesliga ProA im letzten Spiel 2020. Gegen die Römerstrom Gladiators Trier setzten sich die Rostock Seawolves gestern in der Stadthalle mit 93:82 (47:38) durch und feierten den achten Sieg im zehnten Saisonspiel.

Schon vor der Partie gab es gute Nachrichten auf Seiten der Gastgeber. Der estnische Nationalspieler Rain Veideman meldete sich nach etwa zweiwöchiger Rückenverletzung zurück. Verzichten mussten die Seawolves allerdings auf Coach Dirk Bauermann, der wegen einer Lebensmittelvergiftung zu Hause bleiben musste. Damit musste wieder Bauermanns Co-Trainer Christian Held einspringen.

Anzeige

Er analysierte: „Nach der Niederlage in Jena wollten wir unbedingt eine Reaktion zeigen. Ich denke, dass uns das gelungen ist.“

Bemerkenswert: Held coachte vergangene Saison noch das Trierer Team, war damals erst Co-Trainer des heutigen Trier-Coaches Marco van den Berg und löste ihn dann später als Chef ab. Mittlerweile steht van den Berg wieder an der Seitenlinie von den Gladiators. „Spätestens aber wenn das Spiel beginnt, ist egal wer auf der anderen Seite steht“, meinte der Neu-Rostocker Christian Held zu dieser besonderen Konstellation.

Wie auch in den vergangenen Partien kamen die Seewölfe gut ins Spiel. Vor allem defensiv agierten sie aggressiv, zwangen den Gegner immer wieder zu Ballverlusten, und führten nach dem ersten Viertel mit 19:14. Den Vorsprung vergrößerten die Hausherren im zweiten Spielabschnitt kontinuierlich auf 15 Zähler (45:30 nach 18 Minuten) aus . In den letzten zwei Minuten der ersten Halbzeit kam Trier aber noch auf neun Punkte ran (47:38).

Im dritten Viertel drehten die Gastgeber weiter auf, lagen erneut 15 Punkte vorn, ehe Seawolves-Kapitän Michael Jost mit fünf Zählern in Folge für die Vorentscheidung sorgte (68:48).

Zu Beginn des letzten Abschnitts kämpften sich die Gäste heran, verkürzten sieben Minuten vor Schluss auf elf Zähler. Die Seawolves ließen sich den Sieg aber nicht mehr nehmen. Vier Spieler der Hansestädter punkteten zweistellig. Bester Scorer war Behnam Yakhchali (22 Punkte). Für die Mecklenburger geht es erst 2021 weiter. Die beiden Spiele am 4. Advent und 2. Weihnachtstag wurden verlegt.Seawolves: Yakhchali 22 Punkte/2 Rebounds, Gloger 15/1, Loesing 13/3, Reischel 10/3, Veideman 9/0, Theis 8/0 Jost 8/5, Wright 5/6, Carter 3/1.

Von Marten Vorwerk