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Sportmix Basketball: Seawolves jubeln bei Heimpremiere von Dirk Bauermann
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Seawolves jubeln bei Heimpremiere von Dirk Bauermann gegen Kirchheim

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22:05 15.01.2020
Tony Hicks avancierte in der Schlussphase zum Matchwinner der Seawolves. Er erzielte insgesamt 20 Punkte. Quelle: Gunnar Rosenow
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Rostock

Kaum hatte Dirk Bauermann bei der Vorstellung der Rostock Seawolves das Parkett betreten, wurde der 62-Jährige frenetisch von den mehr als 2300 Fans begrüßt. Dem neuen Trainer des Basketball-Zweitligisten, der in der vergangenen Woche den glücklosen Milan Skobalj abgelöst hatte, flogen bei seiner Heimpremiere in der Stadthalle alle Sympathien zu. Er und seine Mannschaft wurden den Erwartungen gerecht. In einem hart umkämpften Spiel sicherten sich die Seawolves einen glücklichen, aber verdienten 71:68 (40:38)-Erfolg.

Bauermann war nach dem Spiel fast sprachlos. „Wir hatten eine relativ hohe Fehlerquote. Aber die Zuschauer haben nicht einmal geraunt, haben uns bis zum Ende unterstützt. Ohne sie hätten wir nicht gewonnen“, freute sich ein erschöpfter und heiserer Dirk Bauermann, der auf den wieder genesenen Mauricio Marin (Rücken) zurückgreifen konnte. Dafür fehlte Filip Skobalj, der beim Adidas Next Generation Tournament (ANGT) leihweise für den FC Bayern München spielt.

Von Anfang an entwickelte sich eine intensive Partie. Allein im ersten Abschnitt wechselte die Führung zwischen den Teams neun Mal. Die Rostocker Fans und die handgezählten sieben Mitgereisten aus Kirchheim sahen ein mitreißendes Spiel, bei dem vor allem Spielmacher Tony Hicks mit acht Zählern in den ersten zehn Minuten überzeugte. Mit einem hauchdünnen Vorsprung (22:21) gingen die Gastgeber in den zweiten Durchgang.

Auch nach dem ersten Zwischenstopp schenkten sich beide Teams nichts. Zwischenzeitlich führten die Hausherren zwar mit 26:23 (13.), doch die Baden-Württemberger holten sich vor allem durch einen starken Tim Koch die Führung zurück (32:31, 16.). Koch hatte bis zu dem Zeitpunkt schon 14 Punkte auf dem Konto.

Doch erneut schlugen die Seawolves zurück und trafen in der Folge drei Mal von außen. Haris Hujic, Donte Nicholas und Grant Sitton sorgten mit ihren erfolgreichen Drei-Punkte-Würfen für eine 40:38-Führung zur Pause.

Nach dem Seitenwechsel war es erneut Tony Hicks, der mit einer starken Vorstellung auftrumpfte. Ausgehend von einer besser eingestellten Defensive markierte er nach dem 40:41 der Gäste sechs Punkte in Folge und sorgte zusammen mit zwei Punkten von Tom Alte für den bis dahin größten Vorsprung im Spiel – 48:41 (25.).

Mit dem 8:0-Lauf im Rücken spielten die Seawolves immer besser auf, bestimmten nun das Geschehen in der Stadthalle. Ein erfolgreicher Freiwurf von Grant Sitton brachte den Hansestädtern die erste zweistellige Führung der Partie (53:43, 28.).

Halten konnten die Seewölfe den Vorsprung allerdings nicht. Denn bis zum Ende des dritten Abschnitts verkürzten die Kirchheimer noch auf 50:53 und blieben damit im Spiel.

Bis in die Schlussminuten herrschte Hochspannung. Spätestens als Grant Sitton 120 Sekunden vor dem Ende per Dreier zum 65:61 einnetzte, hatten die Seawolves wieder alle Trümpfe in der Hand. Zum Glück behielten sie mit Hilfe einer starken Verteidigung in den entscheidenden Momenten die Nerven.

Trainer Dirk Bauermann war danach so überwältigt, dass er es sich nicht nehmen ließ, das Hallenmikro zu ergreifen und sich für die Unterstützung der Fans zu bedanken.

Mit diesem Sieg im Rücken haben die Seawolves viel Werbung in eigener Sache gemacht und wollen schon am Sonntag (16 Uhr) nachlegen. Dann empfangen sie in der Stadthalle die Lions Karlsruhe, die als 14. in akuter Abstiegsgefahr schweben.

Seawolves: Hicks 20 Punkte/4 Rebounds, Sitton 17/3, Diouf 13/5, Hujic 6/3, Nicholas 6/7, Alte 4/1, Pwono 3/0, Marin 2/1.

Von René Warning

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