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00:03 31.03.2018
Über die Außentreppe gelangen die Segler in den nagelneuen Sanitärbereich des Stadthafens. Quelle: Foto: Maik Trettin
Sassnitz

Rico Schulze tupft mit dem Pinsel noch einmal kurz auf die Wand über der Fliesenkante. „Da ist noch ein Schatten“, sagt der Maler und korrigiert die Stelle mit Farbe. Hinter ihm drängeln schon die Kollegen von der Putzkolonne. „Wir wissen nicht, ob Ostern die ersten Segler kommen“, sagt Siegfried Adelsberger, Geschäftsführer der städtischen Hafenbetriebs- und Entwicklungsgesellschaft. Die neuen Sanitäranlagen werden jedenfalls fertig sein: Karfreitag wurden sie in Betrieb genommen.

Pünktlich zur Ostersaison wurden neue Sanitäranlagen im Obergeschoss des früheren Sozialgebäudes eröffnet

Wer sie finden will, muss den Kopf ein wenig in den Nacken legen. Die Duschen, Wasch- und Toilettenräume sind jetzt im Obergeschoss über einer Galerie. Früher waren hier die Büroräume einer Reederei, danach für ein paar Monate ein Atelier. Gewerbetreibende haben an solchen Flächen wenig Interesse. „Die Laufkundschaft scheut die Treppe“, weiß Siegfried Adelsberger. Den Seglern mache das voraussichtlich weniger aus. Wer in einem Boot über die Ostsee schippere, sei in der Regel beweglich und sportlich. Dazu kommt: Eine Sanierung der vorhandenen Sanitäranlagen wäre nicht in einem Winter zu schaffen gewesen. „Dann hätten wir mindestens eine Saison lang keine Toiletten und Waschgelegenheiten für die Sportbootfahrer anbieten können“, begründet Adelsberger die Entscheidung für den neuen Standort.

Rund 170000 Euro hat die HBEG hier investiert. Zwei Jahre dauerte der Umbau. Entstanden sind Duschkabinen, Waschräume und Toiletten jeweils für Herren und Damen und ein Familienbad, das Eltern mit ihren Kleinkindern gleichzeitig nutzen können. Die drei genannten Bereiche sind farblich unterschiedlich gekennzeichnet. Für die Frauen gibt es besonders große und beleuchtete Schminkspiegel.

Grundsätzlich werden die Lampen im Sanitärbereich über Bewegungsmelder gesteuert, um Energie zu sparen. Unter anderem zu diesem Zweck wurde auch eine kontrollierte Raumbe- und -entlüftung mit Wärmerückgewinnung installiert. Was noch fehlt, sind eine Waschmaschine und ein Trockner. „Die dafür notwendigen Anschlüsse haben wir herrichten lassen“, sagt der HBEG-Chef. Gesucht werde noch ein Betreiber, der die Geräte dort aufstellen möchte. Die Sanitäranlagen sind den Besuchern des Sportboothafens vorbehalten. Den täglich wechselnden, vierstelligen Zugangscode erfahren sie beim Hafenmeister, wenn sie die Liegegebühren für das Boot bezahlen. Darin sind die Kosten für die Benutzung des Sanitärbereichs enthalten. Lediglich das Duschen kostet extra.

Die alten Toiletten im Erdgeschoss werden verschwinden. In den nächsten Tagen eröffnet die Stadt Sassnitz in der Rampe am Glasbahnhof neue WCs (die OZ berichtete). Damit, so Adelsberger, bestehe kein weiterer Bedarf, öffentliche Toiletten im wenige Meter entfernten früheren Sozialgebäude vorzuhalten. Der alte Sanitärbereich soll zu neuen Lager- und Gewerberäumen umgebaut werden.

Maik Trettin

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