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Segeln Stralsunder Mittwochsregatta startet in neue Saison
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00:03 09.05.2018
Vorstartphase bei der Stralsunder Mittwochsregatta im vergangenen Sommer. Heute Abend startet die erste Wettfahrt dieser Saison. Quelle: Foto: Alexander Müller
Stralsund

Das könnte ein perfekter Start in die Regattasaison am Sund werden, wenn heute das Signal für die erste Wettfahrt der diesjährigen Stralsunder Mittwochsregatta fällt.

Segeln über den Sund

20 Wettfahrten werden von Mai bis September bei der Stralsunder Mittwochsregatta ausgetragen. Zehn gehen in die Gesamtwertung ein.

Sechs verschiedene Gruppen starten direkt vor der Nordmole.

Das erste Ankündigungssignal ertönt heute Abend um 18.15 Uhr, dann starten die Gruppen nacheinander.

Es ist wieder so weit: In den kommenden 20 Wochen gehört der Mittwochabend den Stralsunder Segelbegeisterten. „Nach einem langen, kalten Winter freue ich mich darauf, wieder mit meiner Frau Elke und meinem Kollegen Michael mittwochabends auf den Sund zu gehen“, sagt Wilhelm Petersen, der seit vielen Jahren mit seinem Boot „Ideal“ zum Regattafeld gehört. „Das ist gemeinschaftlicher Segelsport vor der traumhaften Stralsunder Altstadt. Und die abendliche Auswertung im ,Goldenen Anker’ bringt dann alle zusammen zum Klönen und Schnacken übers Segeln, Gott und die Welt. Das ist herrlich entspannend!“

Durchschnittlich 50 Boote gehen mittlerweile bei der vom Förderverein der Stralsunder Mittwochsregatta organisierten Veranstaltung an den Start. Sechs verschiedene Gruppen gibt es, in denen es um die besten Platzierungen geht. Von den 20 Wettfahrten fließen am Ende der Saison zehn in die Gesamtwertung ein.

Denn trotz des hohen Entspannungs- und Spaßfaktors schwingt jede Menge Ehrgeiz bei den Seglern mit. „Der Mittwochabend ist ein fester Bestandteil unserer Wochenplanung, und die Vorfreude auf das Kräftemessen ist immer dabei. Wir checken bereits ab Montag den Windfinder“, sagt Henrik Hirche, der vor fünf Jahren als Windsurfer eher zufällig zum Segeln kam, mit einem Lachen. Doch mittlerweile gehört er mit seiner Crew auf der „Phönix“ zum festen Regattafeld. Henrik Hirche freut sich außerdem darüber, dass es in seiner Startgruppe erneut „Zuwachs“ gibt. Mittlerweile segeln neun Boote des schwedischen Typs Albin Express über den Strelasund.

Gesegelt wird ein Dreieckskurs, wobei die Regattatonnen, also die „Wendemarken“, vor der Sundpromenade, vor Altefähr und vor der Rügenbrücke liegen. Die Startlinie ist erneut zuschauerwirksam vor der Nordmole ausgelegt, das Geschehen auf dem Wasser ist gut zu beobachten. Damit unterstreichen die Organisatoren seit vielen Jahren, dass die „Miwore“ längst nicht nur wichtig für die Wassersportler ist, sondern auch ein Fixpunkt für die Einheimischen zum Treff auf der Mole und Zugpferd für den maritimen Tourismus.

Miriam Weber

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