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Ski alpin In Olympia-Form: Rebensburg gewinnt Riesenslalom
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19:36 23.01.2018
Viktoria Rebensburg gewinnt den am Kronplatz.
Viktoria Rebensburg gewinnt den am Kronplatz. Quelle: Alessandro Trovati
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Kronplatz

20 Tage vor dem Olympia-Riesenslalom in Südkorea trug Viktoria Rebensburg ein Krönchen, strahlte in die Kameras und feierte den dritten Saisonsieg in ihrer Lieblingsdisziplin gemeinsam mit Ski-Legende Alberto Tomba auf dem Podest.

Und das im ersten Rennen nach ihren zwei Wochenenden Zwangspause wegen einer hartnäckigen Virus-Erkrankung. „Ganz oben auf dem Podium zu stehen ist immer was besonders und für mich nach dieser Zeit, als ich zuschauen musste, nochmal mehr“, sagte Rebensburg.

Dabei hatte sie bei ihrer Fahrt im zweiten Durchgang - trotz Laufbestzeit - noch einen gar nicht so guten Eindruck von ihrem Auftritt. „Ich hatte das Gefühl, ich bin gar nicht so gut gefahren“, sagte sie am Dienstag am Kronplatz in Südtirol unmittelbar nach ihrem insgesamt fünften Podest-Ergebnis in diesem Winter. „Aber am Ende habe ich gewonnen und bin sehr glücklich damit.“

Drei Tage nach dem sensationellen Sieg von Thomas Dreßen auf der Streif in Kitzbühel unterstrich Rebensburg mit dem Erfolg ihren Status als Gold-Favoritin für die Winterspiele in Pyeongchang. „Das war schon eine Ansage“, lobte der deutsche Alpin-Chef Wolfgang Maier am Abend beim Herren-Slalom in Schladming. „Was die Vicky gezeigt hat, war eine Riesenslalom-Performance auf höchstem Level.“

Die fehlende Energie aus den Wochen vor Weihnachten ist zurück, der Virus auskuriert und die Form vor dem Weltcup-Wochenende auf der Lenzerheide wieder richtig gut. Der Plan, auf die Speedrennen in Cortina d'Ampezzo und zuvor bereits in Bad Kleinkirchheim zu verzichten, um in Südkorea topfit zu sein, scheint aufzugehen.

„Ich bin hier und ich bin schnell, das ist das Wichtigste“, berichtete sie. „Aber klar ist auch, dass mir ein paar Tage fehlen. Ich muss jetzt schauen, dass ich mich gut vorbereiten kann.“ Auch Maier bedauerte die Pause. „Im Winter zwei Wochen auszufallen, da kommt man aus dem kompletten Renntritt raus. Der Genesungsprozess ist leider nicht schneller gegangen“, sagte der Sportdirektor des DSV.

Rang zwei ging mit nur 0,03 Sekunden Rückstand an Ragnhild Mowinckel aus Norwegen, die nach dem ersten Lauf knapp in Führung gelegen hatte. Dritte wurde Federica Brignone aus Italien. Ihr fehlten im Ziel 0,66 Sekunden auf Rebensburg. „Das ist ein echt schwieriger Hang“, sagte die Siegerin. „Ich mag es sehr gerne, die Atmosphäre hier ist toll.“

In der Disziplinwertung übernahm Rebensburg die Führung und liegt bei noch drei ausstehenden Riesenslaloms nun 37 Punkte vor Mikaela Shiffrin aus den USA. Die Gesamtweltcupführende war im ersten Lauf überraschend ausgeschieden und blieb ohne Zähler. „Sie ist eine großartige Skirennfahrerin, sie wird wieder kommen“, sagte Rebensburg.

Auf die 28-Jährige vom SC Kreuth warten vor der Abreise nach Südkorea noch die Rennen in der Schweiz am nächsten Wochenende und dann der Heim-Weltcup in Garmisch-Partenkirchen am 3. und 4. Februar.

dpa

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