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Skispringen Vor Schanzen-Finale: Scheck, Prestige, Skiflug-Weltcup
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04:30 25.03.2018
Die deutschen Adler greifen in Planica das Podest an. Quelle: Nebojsa Tejic
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Planica

Seit über vier Monaten reist der Skisprung-Tross durch die Welt, von Schanze zu Schanze. Nach 31 Weltcup-Springen und kräftezehrenden Olympischen Winterspielen in Pyeongchang sehnen auch die Protagonisten den Abschluss herbei.

„Ich bin wirklich froh, wenn es dann vorbei ist. Man will auch mal wieder Zeit mit der Familie und den Freunden verbringen“, sagte Markus Eisenbichler der Deutschen Presse-Agentur in Planica. Doch worum geht es beim Schanzen-Finale auf der zweitgrößten Fluganlage der Welt an diesem Sonntag (10.00 Uhr) überhaupt noch?

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Planica Seven: Sieben Mal Fliegen und der beste Athlet bekommt einen  Scheck. Dieses Modell kommt im Skispringen immer mehr in Mode. Vor dem Finaltag führt in Planica der Norweger Johann Andre Forfang mit 1104,7 Punkten. Der polnische Überflieger Kamil Stoch, der solche Extraschecks bereits in Willingen und bei der Raw-Air-Tour gewann, und der Norweger Robert Johansson liegen in Lauerstellung.

Skiflug-Weltcup: Wer ist der beste Flieger dieses Winters? Aktuell führt der Norweger Andreas Stjernen den Cup noch an, gefolgt von seinem Landsmann Johansson. Auch Stoch, der am Freitag in Planica gewann und am Samstag 248,5 Meter flog, ist noch ein heißer Kandidat. Die deutschen Athleten um Richard Freitag kommen dafür nicht mehr in Frage. Freitag wird dafür Zweiter im Gesamtweltcup, den Stoch schon sicher gewonnen hat.

Nationencup: Sieger Norwegen (6927 Punkte) ist von der Spitze nicht mehr zu verdrängen. Deutschland (5859) belegt derzeit den zweiten Platz und hat über 200 Punkte Vorsprung auf Verfolger Polen. Wenn Freitag und Co. am Sonntag nicht komplett abstürzen, sollte dieses Polster ausreichen.

Den letzten Einzelsieg: Elf verschiedene Einzelsieger gab es in diesem Winter. Neben den Deutschen Freitag und Olympiasieger Andreas Wellinger waren auch Überraschungs-Sieger wie Junshiro Kobayashi aus Japan oder Anze Semenic aus Slowenien dabei. Noch keinen Weltcup in diesem Winter gewonnen hat dagegen die einstige Skisprung-Topnation Österreich.

dpa

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