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Sportmix Stralsunder Rettungsschwimmer holt erneut WM-Gold
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19:02 23.11.2018
Erfolgreicher Titelverteidiger: Danny Wieck (Stralsund). Quelle: DLRG
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Adelaide

Die Rettungsschwimmer der deutschen Nationalmannschaft haben bei der Weltmeisterschaft in Australien am Freitag die Pool-Wettbewerbe erfolgreich beendet. Fünf Gold- und eine Bronzemedaille sammelten die Athleten der Deutschen Lebens-Rettungs-Gesellschaft (DLRG) in Adelaide. „Dass wir einen derartigen Lauf entwickeln, damit war aber nicht zu rechnen. Das war absolut fantastisch“, kommentierte Teammanager Holger Friedrich.

Besagten Lauf eröffnete Jan Malkowski aus Warendorf im ersten Finale der Männer. Über 100 Meter Retten einer Puppe mit Flossen setzte sich der gebürtige Berliner in 44,72 Sekunden souverän an die Spitze des Feldes. „Mein Ziel war es, hier Weltmeister zu werden. Das habe ich geschafft und ich bin überglücklich“, sagte der amtierende Weltrekordhalter.

Im nächsten Finale der Männer, Retten über 50 Meter ohne Flossen, ließ Danny Wieck aus Stralsund die nächste Goldmedaille folgen. 28,85 Sekunden benötige der 27-Jährige für die Titelverteidigung. „Nach 2014 und 2016 konnte ich den Titel jetzt zum dritten Mal in Folge gewinnen, was mich wirklich stolz macht“, so Wieck. Bereits am Vortag hatte er die Chance auf solch ein Trippel. In der kombinierten Rettungsübung musste er sich aber dem Australier Matt Davis geschlagen geben.

Frauenstaffel überrascht, favorisiertes Männerquartett souverän

In der anschließenden Staffel 4 x 25 Meter Retten einer Puppe sorgten die Frauen für die Überraschung des Tages. Kirsten Lühr (Dortmund), Vivian Zander (Warendorf), Jessica Grote (Halle) und Kerstin Lange (Wiesbaden) wuchsen über sich hinaus und holten in neuer deutscher Rekordzeit von 1:20,35 Minuten Gold. „Unfassbar, alles hat gepasst. Wir haben uns einen Traum erfüllt“, freute sich Jessica Grote. Direkt im Lauf danach wurden Christian Ertel (Oestrich-Winkel), Danny Wieck, David Laufkötter (Bad Wünnenberg) und Joshua Perling (Halle) ihrer Favoritenrolle gerecht und gewannen ebenfalls den Weltmeistertitel. Den Schlusspunkt setzten dann erneut die Männer. Mit Malkowksi anstatt Perling siegten sie in der Gurtretter-Staffel in Weltrekordzeit.

Bereits am Donnerstag war die gemischte deutsche Lifesaver-Staffel am schnellsten gewesen. Der neue Wettbewerb wurde erstmals bei einer großen internationalen Meisterschaft ausgetragen. Malkowski hatte nur wenige Minuten davor noch das Finale über Retten mit Flossen und Gurtretter absolviert und dort Silber gewonnen.

Deutschland Vierter in der Nationenwertung

Die Wettbewerbe für die Nationalteams bei Weltmeisterschaften im Rettungsschwimmen dauern noch bis Sonntag an. In den kommenden beiden Tagen stehen die Wettbewerbe am Strand und im Ozean auf dem Programm. Insgesamt nehmen Athleten aus 44 Nationen teil. In der Nationenwertung liegt die deutsche Mannschaft zur Halbzeit auf dem vierten Platz, hinter den favorisierten Australiern und Neuseeländern sowie in Reichweite zu Europameister Italien auf Platz drei.

Kai Rehberg

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