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Tischtennis: Regionalliga-Aufsteiger TSV Süd verpasst Überraschung

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13:47 22.09.2020
Til Puhlmann lieferte starke Vorstellungen für den TSV Rostock Süd ab.
Til Puhlmann lieferte starke Vorstellungen für den TSV Rostock Süd ab. Quelle: Verein
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Rostock

Gut gespielt, aber keine Punkte – und trotzdem ist Mathias Wähner durchaus zufrieden mit den ersten Auftritten von Aufsteiger TSV Rostock Süd in der Tischtennis-Regionalliga. Der Mannschaftskapitän fand, dass sich sein Team sowohl beim 5:7 gegen die Füchse Berlin als auch beim 3:9 gegen den TTC Düppel „mehr als teuer verkauft“ hat.

„Insgeheim haben wir uns sogar etwas ausgerechnet“, meinte der Routinier. Gegen die hochgehandelten Füchse lag die Überraschung in der Luft, wenn auch erst sehr spät. Denn der Start der Ostseestädter misslang vollends. 0:5 lag der Süd-Sechser im Hintertreffen ehe Til Puhlmann den Bann brach (3:1 gegen Gehler). Tomasz Rakowski legte mit einem starken Auftritt nach, zwang den Ligabesten der Vorsaison Sebastian Borchardt mit 3:2 in die Knie. Erst als der Ex-Südler Daniel Bartels durch ein 3:0 gegen Chris Rehberg das 7:3 für die Gastgeber markierte, löste sich die Anspannung beim Favoriten. Da wegen Corona Doppel nicht gestattet sind, wird jedes Einzel ausgetragen. Der Sieg steht mit dem siebten Punkt fest – das war gegen die Füchse aber noch nicht das Endergebnis. Die Rostocker kämpften um Punkte und Prestige, was Puhlmann (3:2 gegen Hinz) und Ersatzspieler Henning Hoffmann (3:1 gegen Gehler) mit den Punkten zum 5:7 gelang.

Wegen Problemen am Schlagarm griff Teamchef Wähner erst am Sonntag zum Schläger. Der TTC Düppel aus Berlin-Zehlendorf, der gleich drei frühere Zweitligaspieler aufbot, lag schnell 2:0 vorne und zog dann nach dem 4:2-Zwischenstand auf 9:2 davon. Rehberg (3:1 gegen Strahl) und Wähner (3:0 gegen Girra) hatten zwischenzeitlich gepunktet, während Puhlmann (3:0 gegen Girra) am Ende noch der dritte Ehrenpunkt gelang.

Der TSV ist vorerst Elfter und Vorletzter und hat jetzt eine vierwöchige Pause vor sich. Dann geht’s mit dem ersten Heimspiel der Saison (Siek II) und der Hoffnung auf die ersten Punkte weiter.

Von Ulrich Creutznacher