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Sportmix Beim SSC Palmberg Schwerin wächst der Anspruch
Sportbuzzer Sportmix Beim SSC Palmberg Schwerin wächst der Anspruch
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19:53 18.09.2019
Zuspielerin Denise Hanke und Cheftrainer Felix Koslowski vom SSC Palmberg Schwerin Quelle: CORNELIUS KETTLER
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Schwerin

Erst ins Trainingslager in die Türkei, dann in die neue Bundesliga-Saison: Die Volleyballerinnen vom SSC Palmberg Schwerin starten in gut zwei Wochen (3. Oktober) mit einem Heimspiel gegen Aachen in die Spielzeit 2019/20. „Wir haben zuletzt den Supercup, den Pokal und Meisterschaftssilber geholt. Die Ansprüche beim SSC werden niemals kleiner, sie steigen ständig“, verdeutlichte Cheftrainer Felix Koslowski das Selbstverständnis beim deutschen Rekordmeister.

Das 14 Spielerinnen umfassende Team ist komplett, allerdings nur auf dem Papier: Aktuell ist US-Neuzugang Justine Wong-Orantes mit ihrer Nationalmannschaft beim Weltcup in Japan. Gleiches gilt für die Niederländerin Britt Bongaerts. „Sie kommt erst unmittelbar vor unserem Heimspiel gegen Wiesbaden zurück“, erzählt Koslowski, der vor der heißen Phase der Vorbereitung Personalprobleme zu lösen hat. Da Denise Hanke mit einem Muskelfaserriss im Oberschenkel von der Europameisterschaft zurückgekehrt ist und Bongaerts fehlt, hat der SSC derzeit keine Spielmacherin an Bord. „Damit wir überhaupt trainieren können, haben wir zwei Spielerinnen ausgeliehen“, verdeutlicht der 34-Jährige. Trotz ihrer Verletzung wird Hanke, die nach dem Italien-Wechsel von Jennifer Geerties heißeste Kandidatin für das Amt der SSC-Kapitänin ist, kommende Woche mit der Mannschaft ins Trainingslager in die Türkei fliegen. Dort soll sie die beiden Leih-Zuspielerinnen Rochelle Wopereis und Rica Tochtenhagen unter ihre Fittiche nehmen. „Mir ist es wichtig, in der Türkei dabei zu sein, wenn sich die Mannschaft findet“, erklärt Hanke, die mit 30 Jahren die erfahrenste Spielerin im SSC-Team ist.

Die finale Vorbereitung am Bosporus, bei der die Schwerinerinnen bei einem Turnier in Izmir auf den mehrfachen Champions-League-Gewinner Vakifbank Istanbul, Olympiakos Athen sowie das Gastgeberteam Aydin treffen, sieht Koslowski als wichtige Etappe auf dem Weg in eine lange und schwere Saison: „Ich gehe davon aus, dass es diesmal kein Zweikampf zwischen Stuttgart und uns wird. Dresden und Potsdam haben sich deutlich verstärkt. Sie muss man auf dem Zettel haben.“

Koslowski wünscht sich eine maximale Ausbeute an Titeln und erhofft sich eine erfolgreiche Vorrunde. „Es wäre schön, wenn wir das entscheidende Finalspiel um den Meistertitel mal wieder daheim bestreiten würden“, sagt er. Dazu müsste der SSC die Vorrunde als Tabellenführer beenden. In der vergangenen Spielzeit hatte der SSC das fünfte und entscheidende Duell um den Titel in Stuttgart mit 2:3 verloren.

Die Schwerinerinnen, für deren Heimspiele 1100 Dauerkarten verkauft worden sind, sind neben der nationalen Meisterschaft auch im zweithöchsten europäischen Wettbewerb für Klubmannschaften, dem CEV-Cup, gefordert. Erster Gegner in der K.o.-Runde ist Sliedrecht Sport aus den Niederlanden. Der SSC tritt am 4. Dezember zunächst auswärts an. Das Rückspiel findet am 17. Dezember in der Palmberg-Arena statt.

Am 20. Oktober wollen die Schwerinerinnen in Hannover den Supercup verteidigen: In der Neuauflage des Duells aus dem Vorjahr geht es gegen Meister Allianz MTV Stuttgart.

Im Achtelfinale des DVV-Pokals empfangen die Mecklenburgerinnen am 2. November den VC Wiesbaden.

Von Christian Lüsch

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