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Volleyball HSG-Team schlägt sich achtbar
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00:00 23.11.2016
Mit großem Einsatz wehrt Stefan Gielow (Nr. 3) den Aufschlag der Neustrelitzer mit einem Bagger ab. FOTO: WERNER FRANKE
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Greifswald

. Die Volleyball-Regionalliga-Aufsteiger der HSG Uni Greifswald unterlagen dem Drittliga-Absteiger PSV Neustrelitz mit 0:3 (17:25, 21:25, 19:25). Zwar lieferten die Gastgeber vor etwa 150 Zuschauern phasenweise ein gutes Spiel ab, richtig unter Druck setzen konnten sie Neustrelitz aber nicht. Damit stehen die Greifswalder nach sieben Spielen auf dem letzten Tabellenrang.

Mittelblocker André Heinrichs bilanziert: „Neustrelitz war klarer Favorit und ist sicher nicht das Team, das wir besiegen müssen, um den Klassenerhalt zu sichern. In Abwehr und Aufschlag haben wir deutlich besser agiert als im letzten Heimspiel. Darauf können wir aufbauen. Weiterhin gilt es, die Annahme zu stabilisieren, damit wir die Fehlerserien abstellen.“

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Das Spiel begann für die HSG denkbar schlecht. Beim Spielstand von 1:1 landete ihr Außenangreifer Mike Brattke auf dem Fuß seines Gegenübers und zog sich eine Bänderverletzung des rechten Sprunggelenks zu. „Mike ist seit Jahren eine Säule der Mannschaft und nicht zu ersetzen. Wir müssen abwarten, wie schlimm die Verletzung ist und hoffen, dass er in der Rückrunde wieder spielen kann“, sagt Co-Trainer Joris Fellinger.

Die HSG brachte Stephan Gielow ins Spiel. Gerade in der Abwehr zeigte sich, dass alle Spieler hoch motiviert zu Werke gingen und so wurden viele Bälle im Spiel gehalten. Bis zum Stand von 9:10 war das Spiel ausgeglichen, doch eine starke Phase der Gäste, in der Greifswald im Angriff nicht die richtige Lösung fand, führte zum 9:16-Rückstand. Nach der Einwechslung von Tom Kokot für Ove Gürtler im Zuspiel stabilisierte sich das Greifswalder Spiel, doch der Rückstand wurde nicht kleiner und so ging der erste Satz mit 17:25 deutlich an die Gäste.

In Satz zwei spielte Greifswald dann besser. Nach einem Wechsel im Diagonalangriff hielt das Uni-Team gut mit. Die Angreifer fanden Lücken im starken Neustrelitzer Block und bezwangen auch die Abwehr der Gäste um den hochklassigen Libero Spasic ein ums andere Mal. Nachdem sich die Gastgeber nach dem 17:21-Rückstand auf 21:23 zurückgekämpft hatten, setzte Neustrelitz jedoch über druckvolle Aufschläge die Annahme der HSG stark unter Druck und erzielte die beiden Punkte zum 25:21-Satzgewinn. „Satz zwei war wohl unsere beste Chance, einen Satzgewinn zu erzielen. Wir haben die Neustrelitzer zwar regelmäßig eingeholt, kamen leider aber nicht in den Punkten an ihnen vorbei. Immer wieder unterliefen uns Unsicherheiten. Unsere Gäste haben einfach konstanter ihre Leistung gebracht“, sagte Mannschaftskapitän Stephan Gielow, der von allen Angreifern der HSG am meisten überzeugen konnte.

Nach wie vor gewillt, die Favoriten zu ärgern, ging es nun in den dritten Satz, der mit 1:5 jedoch wieder ungünstig begann. Über gute Aufschläge von Gielow und Nick Hinzpeter kam die HSG zurück ins Spiel, lief aber im gleichbleibenden Abstand von vier Punkten stets hinterher. „Wir haben leider schon in vielen Sätzen den Start verpasst. Das müssen wir abstellen, wenn wir gegen große Gegner bestehen wollen. Eine Vier-Punkte-Führung wird von den guten Mannschaften nur selten wieder verspielt“, erklärte Libero Felix Kamberg. Am Ende ließ sich der PSV nicht mehr beirren und zog Ball für Ball zum 25:19 Spielgewinn davon.

HSG Uni: Hinzpeter, von Elsenau, Ostrovskiy, Kamberg, Brattke, Gürtler, Kroniger, Simonsen, Meier, Kokot, Gielow

Sven Meier

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