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Volleyball Nachwuchsteams aus MV feiern Überraschungerfolge
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15:55 09.09.2019
Die siegreiche MV-Nachwuchsauswahl beim Meck-Pomm-Ostseepokal 2019 im Volleyball in Schwerin. Quelle: Udo Fietz
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Schwerin/Rostock

Das hat es so noch nicht gegeben: Die Volleyball-Landesauswahl der Jungen (15-16 Jahre) von MV gewann in Schwerin den deutschlandweit besetzten Meck-Pomm-Ostsee-Cup, die Mädchenauswahl (14-15) wurde Zweite. Drei Tage lang waren dem für Deutschland einzigartigen Turnier 23 Nachwuchsteams aus dem Gastgeberland sowie Gäste aus Dänemark in Aktion. Bei den Mädchen mussten 36 Spiele in der Palmberg-Arena und der Volleyballhalle am Lambrechtsgrund absolviert werden, bei den Jungen 35.

Höhepunkt war das Finale zwischen den Jungen aus MV und Berlin. Das gewannen die Gastgeber in zwei umkämpften Sätzen mit 2:0 (27:25, 25:23). Die vor allem im Aufschlag und in der Annahme starke Vertretung aus Mecklenburg-Vorpommern hatte schon in der Vorrunde mit zwei Gruppensiegen und zwei Unentschieden ihre Aufgabe mit Bravour gelöst. Die nächsten beiden Vergleiche endeten ebenfalls siegreich.

Landestrainer Niels Ringenaldus war sehr erfreut über die Leistung seiner Mannschaft. „Wir haben in der Vorbereitung viel in Kraft und Athletik investiert und den Fokus konsequent auf unser System gelegt. Die Jungs haben super gekämpft und mit aller Entschlossenheit gezeigt, was sie können“, lobte der Holländer. Für ihn war es zugleich das Debüt als neuer MV-Coach in einem großen Nachwuchsturnier. Als bester Spieler wurde Ole Naujak vom Schweriner SC ausgezeichnet. Zur Mannschaft gehörten auch der Ex-Warnemünder Gustaf Grawert, die aus Wismar stammenden Malte Ullerich und Hennes Fietz sowie der frühere Greifswalder Konrad Bornstedt (alle Schweriner SC).

Die Mädchen-Auswahl mit Amelie Grawert (Heimatverein SV Warnow 90 Rostock) und Paula Nagel, die vom 1. VC Stralsund zum SSC gekommen ist, bekam es in der Finalrunde (Plätze 1 bis 3) gegen die Nordwestdeutsche Auswahl zu tun. Das von Markus Papst und Radek Krpac betreute Team überzeugte bei seinem 2:0 (25:16, 25:17)-Sieg und landete damit auf dem Silberrang hinter NRW.

Nach Ansicht vieler Landestrainer hat sich das Turnier – auch dank der perfekten Rahmenbedingungen – seit dem Start 2003 einen festen Platz im Terminkalender erobert. Peter Pourie, Landestrainer von Nordrhein-Westfalen, erinnert sich: „Heutige Nationalspielerinnen wie Denise Hanke oder Carla Borger (Beachvolleyball-Vizeweltmeisterin 2013/d. Red.) und viele andere sind hier als Nachwuchstalente aufgetreten. Für mich hat der Meck-Pomm-Cup einen höheren Stellenwert als der Bundespokal.“ Das sieht auch Sachsens Coach Ronald Hampe so. „Es sind ja fast alle Bundesländer hier vertreten. Abgesehen von der perfekten Organisation bekommen wir durch die Teilnehmerzahl mindestens sieben Spiele ins Spielprogramm. Da kann man sich gut ausprobieren und orientieren.“

Von Wolfgang Schmidt

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