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SSC Palmberg Schwerin gewinnt Bundesliga-Heimauftakt gegen Münster

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15:17 11.10.2020
Die Schweriner Spielerinnen jubeln nach dem ersten Heimsieg in dieser Saison. Quelle: CORNELIUS KETTLER
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Schwerin

Das sah doch schon mal gut aus: Nach zwei Auswärtssiegen haben die Volleyballerinnen vom SSC Palmberg Schwerin auch das erste Heimspiel der Saison für sich entschieden. Im Bundesliga-Duell der beiden erfolgreichsten deutschen Frauen-Klubs bezwang das Team von Trainer Felix Koslowski am Sonnabend vor 670 Zuschauern in der Palmberg-Arena den USC Münster nach 89 Spielminuten mit 3:0 (25:16, 25:21, 25:18).

Sehr emotional wurde es vor der Partie. Die ehemaligen Kapitänin Denise Hanke, die im Sommer ihre sportliche Karriere beendet hatte, wurde nach insgesamt elf Jahren beim SSC (2007-13 und 2015-20) gebührend und mit viel Beifall verabschiedet. Die 31-Jährige gewann mit den Mecklenburgerinnen sechs Meistertitel und drei Mal den Pokal. Mit dem deutschen Nationalteam wurde sie 2013 Vize-Europameisterin. Mittlerweile arbeitet sie in einem Schweriner Krankenhaus.

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Ihr ehemaliges Team hatte gegen Münster im ersten Satz (25:16) nach früher Führung wenig Mühe. Im zweiten Durchgang konnten die Gäste, die erstmals von der Ex-Schwerinerin Lisa Thomsen anstelle des erkrankten Trainers Teun Buijs gecoacht wurden, ihre Fehlerquote reduzieren. Sie hielten bis zum 15:15 mit, ehe die Gastgeberinnen bis zum Satzgewinn von 25:21 davonzogen. Auch den dritten Abschnitt entschieden die Schwerinerinnen mit 25:18 schließlich deutlich für sich. Am Ende kamen auch US-Neuzugang Taylor Agost, die im Supercup noch angeschlagen fehlte und beim Auftaktsieg in Suhl (3:1) nur kurz mitwirkte, sowie Romy Jatzko und Patricia Nestler zum Einsatz.

Beste Spielerin bei den Mecklenburgerinnen war Außenangreiferin Lina Alsmeier, die zwölf Punkte holte. Noch erfolgreicher auf Seiten des SSC war Mittelblockerin Marie Schölzel mit 13 Zählern. „Münster hat ein gutes Spiel gemacht, sie haben uns Probleme bereitet. Sie haben auch supergut abgewehrt“, sagte Schwerins Zuspielerin Denise Imoudu bei Sport1.

Lob kekamen die SSC-Verantwortlichen nicht nur für das erfolgreiche Heimdebüt des Superpokalsiegers, sondern vor allem für die Umsetzung ihre Hygienekonzeptes. Dadurch konnten trotz der Corona-Einschränkungen 670 Zuschauer (750 waren möglich) in der Palmberg-Arena live dabeisein. Im nächsten Ligaspiel gastiert der deutsche Rekordmeister am 17. Oktober bei NaWaRo Straubing.

Von Kai Rehberg