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Volleyball SSC verliert zweites Saisonspiel
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SSC Palmberg Schwerin verliert zweites Saisonspiel in Volleyball-Bundesliga

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15:53 22.11.2020
Die US-Amerikanerin Taylor Agost (SSC) beim Aufschlag.
Die US-Amerikanerin Taylor Agost (SSC) beim Aufschlag. Quelle: Cornelius Kettler
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Wiesbaden

Die Volleyballerinnen des SSC Palmberg Schwerin haben in der Bundesliga die zweite Auswärtsniederlage in Serie kassiert. Das Team von Trainer Felix Koslowski verlor am Samstagabend beim VC Wiesbaden nach 121 Spielminuten im Tie Break mit 2:3 (20:25, 21:25, 25:22, 25:18, 12:15). „Das tut richtig weh. Wir haben im Pokal ganz viel Energie gelassen und schon im Training vor dem Spiel gemerkt: Wir sind einfach kaputt“, sagte Koslowski bei Sport1. Zehn Tage zuvor hatten die Mecklenburgerinnen auch bei den Ladies in Black Aachen mit 2:3 den Kürzeren gezogen.

Nur zwei Tage nach dem Einzug in das Finale des DVV-Pokals fand der deutsche Rekordmeister nur schwer ins Spiel und musste die beiden ersten Sätze überraschend abgeben. Nach den beiden gewonnenen Abschnitten danach steuerte der SSC im Tie Break beim 6:2 auf den sechsten Saisonsieg zu, gab aber diese Führung noch aus der Hand. „Wiesbaden hat toll gekämpft: mutig und aggressiv“, lobte der Schweriner Trainer die Gastgeberinnen. In seiner Mannschaft wurde die erhebliche Mehrbelastung der vergangenen Tage deutlich. Innerhalb von acht Tagen war es bereits das vierte Pflichtspiel für den SSC.

Beste Spielerin in Koslowskis Team war die Amerikanerin Taylor Agost, die 19 Punkte holte. Mannschaftsführerin Greta Szakmáry (19) und Außenangreiferin Lina Alsmeier (16) standen der 24 Jahre alten Universalspielerin kaum nach.

Als wertvollste Spielerin der Partie wurde Libera und Ex-Schwerinerin Justine Wong-Orantes ausgezeichnet. „Der Sieg ist ein riesiger Befreiungsschlag für uns. Jede Spielerin hat um jeden Punkt gekämpft und in keiner Situation aufgegeben. Der Erfolg zeigt, dass es sich lohnt, jeden Tag hart zu arbeiten, um am Ende Siege wie diesen feiern zu können“, freut sich die US-Amerikanerin über den Tie-Break Sieg. Auch Wiesbadens Cheftrainer Christian Sossenheimer strahlte: „Das Team hat in den ersten beiden Sätzen und im Tie-Break den Matchplan sehr gut umgesetzt. Der präzise Aufschlag hat Schwerins Annahme unter Druck gesetzt und uns die Möglichkeit gegeben, mit Gegenangriffen zu punkten. Auch die Blockabwehr hat diesmal besonders gut geklappt.“

Von Gert Glaner