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Volleyball Meister Schwerin hat das Triple vor Augen
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15:54 10.05.2019
Schwerin feiert den 3:0-Sieg. Von links: Lauren Barfield, McKenzie Adams, Beta Dumancic, Jennifer Geerties, Denise Hanke und Kimberly Drewniok. Quelle: Foto: Lutz Bongarts
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Schwerin

Die Stimme weg, Schweiß gebadet und erschöpft, aber megastolz: Felix Koslowski wirkte nach der Gala seiner Mannschaft fast so, als hätte der SSC Palmberg Schwerin den neuerlichen Meistertitel schon in der Tasche. „Was mein Team abgeliefert hat, war ganz ­große Klasse. Man hat das Gefühl, dass wir den besten Volleyball spielen, wenn man uns das Messer an die Kehle setzt. Riesenkompliment“, sagte der 34-Jährige am Donnerstagabend nach dem 3:0 (25:15, 25:18, 25:16) im vierten Play-off-Finale über Allianz MTV Stuttgart.

Angefeuert von 2100 enthusias­tischen Anhängern in der proppevollen Palmberg Arena lieferte das Team um Spielführerin Jennifer ­Geerties eine Galavorstellung ab. „Wir wollten unbedingt das fünfte Spiel, und das haben wir geschafft“, meinte Nationalspielerin Geerties erleichtert. Beste Spielerin in einer grandios aufspielenden Truppe war diesmal Libera Anna Pogany, die sonst eher nicht so im Rampenlicht steht. „Das war unsere bislang konstanteste Leistung der Saison“, sagte die Nationalspielerin.

Der SSC hatte die Reise zum alles entscheidenden Duell nach Stuttgart schon vor dem vierten ­Aufeinandertreffen gebucht. Ein Scheitern hätte den Verein rund 5000 Euro Stornogebühren gekostet.

Dafür, dass die Bälle präzise für die Angreiferinnen gestellt wurden, war unter anderem Denise Hanke verantwortlich. Die 29-Jährige hatte mit ihrer Vertragsverlängerung vor dem ersten Aufschlag noch für einen besonderen Motivationsschub gesorgt. Vor ihr hatten bereits McKenzie Adams, Greta Szakmáry, Beta Dumancic und Lauren Barfield beim Rekordmeister verlängert, der in dieser Saison bereits den Supercup und den DVV-Pokal geholt hat. Nun haben die Schwerinerinnen das Triple vor Augen. Ein Sieg trennt sie von der Titelverteidigung. Aber der Gang in die SCHARRena, in der sich der SSC bereits vor Jahresfrist zum Meister gekürt hat, wird am Samstag ein ganz, ganz schwerer. Das Selbstvertrauen ist da. „Wer deutscher Meister werden will, muss einmal auswärts gewinnen, und das machen wir jetzt“, kündigte Jennifer Geerties an. „Wir haben das erste Spiel in Stuttgart mit 1:3 verloren, das zweite mit 2:3. Jetzt machen wir den Sack zu.“

TV: Sonnabend, 18.30 Uhr, Sport1

Gert Glaner

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