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Volleyball Volleyballerinnen erwischen Traumstart in die Regionalliga
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07:09 06.10.2015
Jubel nach dem ersten Sieg: Die Hafen-Spielerinnen machen die Welle mit den Fans. Quelle: Horst Schreiber
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Rostock

Laura Jahnke wirft den Volleyball in die Luft, springt hoch ab und schmettert das Spielgerät präzise und wuchtig übers Netz. Die 21-Jährige eröffnet mit ihrem starken Aufschlag am Sonntag in der Sporthalle im Bertha-von-Suttner-Ring in Rostock-Toitenwinkel die erste Regionalliga-Saison des SV Hafen Rostock. Der Aufsteiger bezwang Auftaktgegner JSV Grimmen 3:1. „Es macht richtig Spaß, endlich viertklassig zu spielen“, freute sich Jahnke.

Doch um überhaupt in der Regionalliga antreten zu können, musste sich die Mannschaft von Trainer Udo Fidorra im Sommer neu strukturieren. In der vergangenen Saison startete das Team noch als Vertretung des SV Warnemünde in der Verbandsliga Mecklenburg-Vorpommern und wurde Landesmeister. Den damit verbundenen Aufstieg konnte die Reserve jedoch nicht wahrnehmen, da die „Erste“ in der 4. Liga vertreten ist. Daraufhin schloss sich die Truppe dem SV Hafen an und spielt mit neuem Vereinslogo auf der Brust erstmals überregional.

„Die Mädels sind positiv nervös, aber bereit für die neue Herausforderung. Wir wissen noch nicht genau, wo unsere Leistungen aus der Vorbereitung einzuordnen sind, aber es steckt viel Potenzial in der Mannschaft“, bemerkte Fidorra vor dem Ligastart.

Die Regionalliga-Premiere begann vielversprechend: Direkt nach dem Aufschlag von Jahnke ging Hafen in Front – ein richtungsweisender Punkt für die Partie gegen den Favoriten aus Vorpommern.

Ihre Führung verteidigten die Rostockerinnen bis zum heiß umkämpften ersten Satzball, den die engagierten Gastgeberinnen nach langem Ballwechsel im vierten Angriffsversuch für sich entscheiden konnten (25:18). Zu Beginn des zweiten Abschnitts lag die Fidorra-Truppe 1:4 zurück. Daraufhin nahm der Coach eine Auszeit. Die Unterbrechung zeigte Wirkung: Hafen drehte danach den Spielstand, setzte sich zeitweise sogar bis auf acht Punkte ab (18:10, 23:15) und entschied auch den zweiten Satz für sich (25:20). „Wir waren von Anfang an konzentriert, wollten den Gegner nicht ins Spiel kommen lassen“, sagte Jahnke.

Doch Grimmen kämpfte sich in die Partie, erwischte den besseren Start im dritten Durchgang. Anders als im zweiten Satz hielten die Gäste bis zum Schluss die Oberhand (25:18) und verkürzten auf 1:2. „Unsere Annahmen waren in dieser Phase nicht so gut. Daher konnten wir unsere Gegenangriffe nicht schnell genug spielen“, analysierte Hafen-Trainer Fidorra.

Aber die Hanseatinnen zeigten sich von diesem Rückschlag unbeeindruckt. Sie ließen sich auch vom erneuten Rückstand im vierten Abschnitt nicht verunsichern. Dem 3:3-Ausgleich folgte die beste Phase der Rostockerinnen. Durch zwei direkte Punktgewinne nach Aufschlag setzte sich die Hafen-Crew auf 7:3 ab. Wenig später brachte ein weiteres Ass von Jahnke die Vorentscheidung (19:11). Den ersten Matchball wehrten die Grimmenerinnen noch ab, der zweite beendete die Partie zugunsten des Liganeulings (25:16).

Nach 110 Minuten lagen sich die Hafen-Spielerinnen in den Armen und bejubelten mit den Zuschauern den gelungenen Saisonauftakt. „Ich bin ein bisschen überrascht von der starken Leistung meiner Mannschaft. Sie hat den Druck hochgehalten und das umgesetzt, was sie kann. Ich bin stolz“, lobte Fidorra hochzufrieden.

SV Hafen Rostock: Kühn, Pasold, Jahnke, Schnittger, Kurland, Spittel, von Wiedebach, Plewka.



Tommy Bastian

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