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Volleyball Warnemünder Volleyballer dominieren Landesduell
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15:08 16.11.2015
Efrain Förster (Nr. 13) beim Schmetterball. Der Diagonalangreifer erzielte mit seinen wuchtigen Schlägen einige Punkte für den SV Warnemünde. Quelle: Ronny Susa
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Rostock

Efrain Förster steigt hoch in die Luft, reißt den linken Arm nach hinten und schleudert ihn explosionsartig nach vorn. Der Diagonalangreifer schmettert den Ball mit viel Power auf den Boden im gegnerischen Feld. Punkt für den SV Warnemünde. Förster ballt beide Fäuste und reißt seine Unterarme nach oben. „Geiles Ding“, sagt ein Zuschauer auf der Tribüne und ergänzt: „Den Ball kannst du nicht abwehren.“

Die Drittliga-Volleyballer aus dem Ostseebad gewannen am Sonntag ihr Heimspiel vor knapp 300 Zuschauern (Saisonrekord) in der heimischen Ospa-Arena gegen Aufsteiger PSV Neustrelitz Team Wesenberg glatt in drei Sätzen. Endstand: 3:0 (25:21, 25:21, 25:18). Damit bleiben die Hansestädter die beste Herren-Mannschaft im Land.

„Es war wichtig, dass wir 3:0 gewonnen haben“, freute sich Förster. „Wir hatten zwischenzeitlich ein paar Hänger, haben uns aber wieder gefangen und zum Glück den letzten Punkt gemacht“, analysierte der 24-Jährige, der seit dieser Saison wieder fest zur ersten Mannschaft des SV Warnemünde gehört. Förster war Anfang dieses Jahres vom Zweitligisten TSV Giesen/48 Hildesheim (Niedersachsen) in seine Heimat zurückgekehrt. Beim SVW gehört er zu den Leistungsträgern.

Im Landesduell gegen das Team von der Mecklenburgischen Seenplatte sorgte neben Förster besonders Mittelblocker Thomas Liefke für Furore. Immer wieder stieg er am Netz hoch und wehrte gegnerischen Angriffsbälle ab. „Wir wollten uns im Derby vor so vielen Zuschauern nicht die Butter vom Brot nehmen lassen. Es war der erste Gegner, der viele Fans mitgebracht hat. Das hat uns motiviert“, betonte der 35-jährige Familienvater. Liefke glänzte nicht nur in der Verteidigung, auch im Angriff setzte er Akzente.

Thomas hat für uns auch wichtige Punkte über die schnelle Mitte erzielt“, lobte Warnemünde-Trainer Christian Hinze seinen Routinier. Der Coach fand trotz des deutlichen Sieges jedoch auch kritische Worte. „Wir haben in den ersten beiden Sätzen nicht mit Vollgas gespielt. Ich hätte mir gewünscht, dass wir diese beiden Durchgänge noch klarer für uns entscheiden“, sagte der 36-Jährige.

Nach ausgeglichenem ersten Satz blieb es zunächst auch im zweiten Abschnitt eng. Dann gewannen die Hausherren fünf Punkte hintereinander und zogen auf 17:12 davon. Danach schlich sich allerdings wieder der Schlendrian ein, so dass der Vorsprung nicht weiter ausgebaut werden konnte. „Es war etwas leichter als gedacht, vielleicht weil beim Gegner zwei, drei Spieler ausgefallen waren“, meinte Hinze. Liefke analysierte: „Wir haben gut aufgeschlagen. Damit hatte der Gegner Probleme und wir konnten gute Blocks stellen.“

Im dritten Satz enteilten die Warnemünder vom 6:6 zum 13:6 vorentscheidend. Die Gäste aus der Residenzstadt Neustrelitz kamen zwar noch mal auf zwei Punkte heran (u. a. 13:15), doch danach zogen die Gastgeber das Tempo wieder an und ließen nichts mehr anbrennen.

Für die Ostseestädter (jetzt 15 Punkte) war es der fünfte Sieg im siebten Saisonspiel in der 3. Liga Nord. Sie bleiben damit an Spitzenreiter TSLG Schöneiche (19) dran. Die Berliner haben bereits eine Partie mehr ausgetragen als der SVW. Nächster Warnemünder Gegner ist am kommenden Sonnabend auswärts Preußen Berlin (4., 12). Eine Woche später gastiert dann der VCO Hamburg (7., 9) in der Rostocker Ospa-Arena.

SV Warnemünde: Ernst, Kowalkowski, Moldenhauer, Förster, Schattschneider, Liefke, Schille, Nagel, Günther.



Bastian, Tommy

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