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Sportmix Zahlen und Fakten zur 82. Warnemünder Woche
Sportbuzzer Sportmix Zahlen und Fakten zur 82. Warnemünder Woche
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13:38 14.07.2019
Von insgesamt 564 Booten waren bei der Weltmeisterschaft der J/22-Klasse 31 an den Start gegangen. Quelle: Pepe Hartmann
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Warnemünde

Die 82. Warnemünder Woche ist vorbei und die ersten Absprachen und Vorbereitungen auf die 83. Auflage sind bereits getroffen. Ein Blick in die Statistiken zeigt, dass sich das maritime Segelevent zurecht als einer der begehrtesten der Welt bezeichnen kann.

Etwa 1400 Segler strömten in den vergangenen neun Tagen ins Ostseebad. Zwar waren es im vergangenen Jahr noch knapp 1800, doch die Organisatoren hatten sich dafür entschieden, kleinere Ranglisten-Wettkämpfe nicht mehr ins Programm zu nehmen. Sportdirektor Peter Ramcke sieht sich bestätigt. „Wir haben mehr auf Qualität statt auf Quantität gesetzt. Das hat sich ausgezahlt. Die Teilnehmerfelder der Regatten waren sehr stark besetzt“, freut sich der Wettfahrtleiter.

Insgesamt wurden 564 Boote zu Wasser gelassen. Dazu zählen auch die 110 Raceboards, die bei der Weltmeisterschaft vor der Warnemünder Küste genutzt wurden.

Bei der zweiten WM kämpften die Boote der Klasse J/22 um die begehrte Trophäe. Dort starteten insgesamt 31 Teams.

Das größte Teilnehmerfeld bildete obligatorisch der Laser-Europa-Cup. 205 vorwiegend Jugendliche Teilnehmer starteten in den drei Variationen 4.7, Radial und Standard.

Über neun Tage hinweg wurden insgesamt 20 einzelne Regatten absolviert und etwa 100 von 116 geplanten Wettfahrten durchgeführt. Zwei Mal mussten die Wettfahrten abgesagt werden. Während am ersten Sonntag aufgrund zu hoher Wellen und zu starken Windes nur die „Rund Bornholm“-Regatta starten konnte, mussten am Freitag wegen schwachen Windes und aufziehender Gewitterwolken alle Wettfahrten abgesagt werden.

Auch in diesem Jahr wurde die Warnemünder Woche zu einem Segelspektakel, auf das zahlreiche internationale Sportler hingefiebert hatten. Insgesamt starteten Segler aus 38 Nationen. Nikolas Woeckner vom Pressebüro vermutet eine neue Bestmarke. „Wir wissen es leider nicht ganz genau, aber diese Zahl dürfte einen neuen Rekord bedeuten. Es macht uns stolz, dass Sportler aus so vielen Nationen den Charme Warnemündes und die Bedingungen auf der Ostsee so schätzen“, freut sich Woeckner.

Aus aller Welt nahmen 285 ausländische Segler in 240 Booten an den Regatten teil. Unter anderem waren Segler aus den Vereinigten Arabischen Emiraten, Neuseeland, Taiwan, China oder den USA dabei.

Das besondere an der Veranstaltung sind auch die vielen ehrenamtlichen Helfer, die eine Woche lang teilweise ihren Urlaub aufwenden, um für einen reibungslosen Ablauf bei dem Segelfest zu sorgen. Insgesamt waren 300 Helfer vor Ort. Für alle Verantwortlichen auf See standen insgesamt 55 Begleitboote zur Verfügung. „Alle Helfer haben einen herausragenden Job gemacht und tragen die Warnemünder Woche. Das verdient allergrößten Respekt und ein großes Dankeschön“, lobt Sportdirektor Ramcke.

Die Zahl der Woche ist 24:54:23 Stunden. So lange brauchte die „Ospa“ um von Warnemünde nach Bornholm und zurück zu schippern. Der Rekord dürfte lange Zeit nicht unterboten werden.

René Warning

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