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Sportbuzzer Traumstart für die Rostock Piranhas
Sportbuzzer Traumstart für die Rostock Piranhas
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16:44 30.09.2019
Die Piranhas hatten allen Grund zum Jubeln. So gab es für das Eishockey-Team zum Saisonauftakt der Oberliga-Nordstaffel zwei Siege gegen Krefeld und Halle. Quelle: Nina Cathrin Sulzer
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Rostock

Was für ein fulminanter Start für die Piranhas in die neue Oberliga-Saison. Das Herrenteam des Rostocker Eishockey-Clubs (REC) gewann zum Auftakt der Nordstaffel beide Partien des Wochenendes. Nach dem Erfolg am Freitag vor heimischer Kulisse gegen den Liganeuling und U-23-Team des Erstligisten Krefelder EV (3:2), legte das Team von Christian Behncke zwei Tage später nach, bezwang auch die Saale Bulls aus Halle 4:2.

Cheftrainer Christian Behncke hatte für seine Schlittschuh-Asse nur Lob übrig. „Wir haben in beiden Spielen eine super Teamleistung geboten. Die Mannschaft ist in so kurzer Zeit schon sehr gut zusammengewachsen. Da kämpft jeder für jeden, das macht richtig Spaß“, meinte Behncke fast überschwänglich.

Schon zur Heimpremiere am Freitagabend vor 750 Zuschauern zeigten die Raubfische eine engagierte Leistung. Gegen junge und läuferisch starke Krefelder waren die Gastgeber von Beginn an hellwach. „Krefeld war die unbekannte Größe als neues Team in der Liga. Aber wir haben von Anfang an sehr gut gegen eine spielerisch gute Mannschaft dagegengehalten und uns für unseren starken Auftritt belohnt“, sagte Christian Behncke.

Zum Matchwinner avancierte Roman Tománek, der sowohl den Führungstreffer in der fünften Minute erzielte, als auch das vorentscheidende Tor zum 3:1 (44.) einnetzte. Josh Rabbani markierte das zwischenzeitliche 2:1 für den REC nach dem Ausgleich der Gäste.

Der Slovake Tománek war im Sommer vom rumänischen Erstligisten Gyergyoi HK an die Ostsee gewechselt. Und der ehemalige Nationalstürmer wusste sofort im Dress der Piranhas zu überzeugen.

Denn auch bei dem Erfolg gegen Halle hatte der dreimalige Torschützenkönig der slowakischen Extraliga einen großen Anteil.

Denn schon nach zehn Minuten waren es seine beiden Tore, die die erfrischend aufspielenden Ostseestädter früh auf die Siegerstraße brachte.

In der Folge agierten die Gäste leidenschaftlich, schmissen sich beherzt in die Zweikämpfe und Schüsse des Gegners – mit Erfolg. Denn trotz des zwischenzeitlichen Anschlusstreffers der Hausherren machten es die Rostocker gut, erhöhten erneut durch ein Tor von Viktor Beck und konterten den neuerlichen Anschlusstreffer der Bulls mit einem Treffer von Constantin Koopmann ins leere Tor.

„Es war der erste Sieg nach elf Jahren in Halle für die Piranhas. Wir haben genau da weitergemacht, wo wir am Freitag aufgehört hatten. Wir hatten zwischenzeitlich durch viele Strafen etwas Probleme in der Organisation, aber wir haben uns wieder als kampfstarke Einheit präsentiert und daher auch verdient gewonnen. Hervorzuheben sind die Leistungen unserer Torhüter, die fantastisch gehalten haben“, schickte Trainer Behncke ein Sonderlob an Neuzugang Philipp Schneider und Jakub Urbisch.

Schon am Freitag geht es für die Hansestädter in der Liga weiter. Gegner sind die Duisburg Füchse, die ihre ersten beiden Spiele zum Auftakt verloren hatte. Anbully in der Eishalle ist 20 Uhr. Zwei Tage später (19 Uhr) reisen die Rostocker dann zu den bisher ebenfalls punktlosen Hannover Indians.

REC in beiden Spielen:Schneider (gg. KEV), Urbisch (gg. Halle) – Baumgardt, Becker, Hartmann, Gerstung, Kohl, Weist – Voronov, Pauker, Tomanek, Richter, Kurka, Rabbani, Beck, Krüger, Koopmann, Brockelt.

REC – KEV 3:2 (1:0, 1:1, 1:1): 1:0 Tomanek (5.), 1:1 Schitz (34.), 2:1 Rabbani (36.), 3:1 Tomanek (44.), 3:2 Luedtke (59.).

Strafminuten:REC: 8, KEV 8.

 

Halle – REC 2:4 (0:2, 1:0, 1:2): 0:1,0:2 Tomanek (2., 10.), 1:2 Mosienko (24.), 1:3 Beck (50.), 2:3 Helms (58.), 2:4 Koopmann (60., Empty Net).

Strafminuten:Halle: 10 + 5 + 20 (Spieldauer V. Knaub), REC: 16 + 5 + 20 (Spieldauer W. Hartmann).

Von René Warning

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