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Artikel Kommunalwahl Bürgerschaftswahl: Debatte um Sportstätten
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06:42 15.05.2014
Die Runde im Greifswalder Verlagshaus der OSTSEE-ZEITUNG. Im Vordergrund die Redakteure Reik Anton und Petra Hase (v.l.).
Die Runde im Greifswalder Verlagshaus der OSTSEE-ZEITUNG. Im Vordergrund die Redakteure Reik Anton und Petra Hase (v.l.). Quelle: P.binder
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Greifswald

Einig waren sich alle Kandidaten von KfV, SPD, CDU, Bürgerliste, Alternativer Liste, FDP, AfD, Grüne und Linke, dass die Sportförderung in der Universitäts- und Hansestadt Greifswald enorm wichtig ist. Das Volksstadion muss saniert werden, ist Heiko Jaap von der KfV überzeugt. Seine Idee: Prioritäten setzen und Geld an anderer Stelle sparen. Philipp Lemm (Alternative für Deutschland): „Die Kabinen kann man keinem zumuten.“ Gamal Khalil (Bürgerliste) und Franz-Robert Liskow (CDU) halten statt einer Sanierung einen Neubau des Verwaltungsgebäudes für wahrscheinlich.

Alexander Krüger (Grüne) ist Vorsitzender des Sportausschusses und regte eine Zukunftswerkstatt für das Volksstadion an, ähnlich wie für die Greif. Dies stieß auf kontroverse Meinungen. „Beim Sport brauchen wir so etwas nicht“, sagt Torsten Hoebel, der für die FDP wieder in die Bürgerschaft will. Dagegen zeigten sich Thomas Lange (SPD) und Anke Nordt (Alternative Liste) von der Idee angetan. Über das neue Gremium könnten auch die Bürger stärker einbezogen werden, so Nordt.

Generell würde das Thema „Zustand des Volksstadions“ noch lange auf der Agenda stehen, waren sich alle einig. Anders sieht es mit dem Philipp-Müller-Stadion aus. Das kaufte die Stadt und verpachtete es dann an den GSV 04 weiter. „Der Verein kann dadurch Fördermittel für die Sanierung beantragen“, blickte Franz-Robert Liskow (CDU) voraus.



Reik Anton