Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Breitbandausbau darf Straßen nicht schädigen
Breitbandausbau darf Straßen nicht schädigen
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
16:31 11.09.2018
Bis zum 31. Dezember 2020 soll das Breitbandnetz in Mecklenburg-Vorpommern ausgebaut sein. In Klütz gab es jetzt erste Informationen der Wemag für die Stadtvertreter. Quelle: Jens Büttner
Anzeige
Klütz

Der von der Bundesregierung geforderte und finanziell geförderte Ausbau des Breitbandnetzes in Mecklenburg-Vorpommern wurde am Montagabend den Stadtvertretern in Klütz in Nordwestmecklenburg vorgestellt.

Sebastian Kosog, zuständig für Privat- und Gewerbekunden der Wemag, erklärte mit seinem Kollegen Mario Jeske, wie der Breitbandausbau in Klütz und seinen Ortsteilen vorbereitet und ab dem nächsten Jahr dann umgesetzt wird.

Anzeige

Bei der Vorlage von Karten der Ortsteile und deren für den Breibandausbau förderfähigen Adressen fielen den Stadtvertretern einige weiße Flecken auf. Zum Beispiel trifft das auf eine Wiese in Christinenfeld zu, auf der der Bau einer Ferienhausanlage der Firma Landal geplant ist. „Bebauungspläne, die demnächst umgesetzt werden, können beim Landkreis zusätzlich für die Förderung beantragt werden“, sagte Mario Jeske.

Auch der Klützer Ortsteil Arpshagen ist so ein weißer Fleck. Das könne am Alter der Daten liegen, die für die Karten genutzt wurden. Es könne aber auch sein, dass ein anderer Anbieter, eventuell die Telekom, dort einen eigenwirtschaftlichen Ausbau bereits angemeldet hat. Tatsächlich bietet die Telekom in Arpshagen eine Übertragungsrate von bis zu 50 Mbit/s im VDSL-Netz ohne Glasfaserleitung. Im Ortsteil Oberhof bietet die Telekom auch bis zu 100 Mbit/s.

Eine weitere Sorge der Klützer Stadtvertreter gilt den eigentlichen Bauarbeiten beim Verlegen der Glasfaserkabel. „Wir müssen drauf bestehen, dass die Leitung nicht in der Straße verlegt wird“, sagte Angelika Palm. Würde in der Straße gebaggert, würde die Spannung im Kopfsteinpflaster verloren gehen. Die Genehmigung für Tiefbauarbeiten werde aber von der Stadt über die Amtsverwaltung erteilt. So könne man Einfluss nehmen.

Mehr lesen Sie am 12. September in der Printausgabe der Ostsee-Zeitung Grevesmühlen.

Behnk Malte