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So wird sich das Internet an 2016 erinnern
So wird sich das Internet an 2016 erinnern
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11:12 27.12.2016
Ein Blick zurück auf einem Jahr voller charmanter Bildideen.  Quelle: Twitter
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Hannover

 Das Internet liebt Memes. Sie sind eine Art Internet-Insiderwitze, die meist zusammengebastelt aus einem Spruch oder Zitat sowie einem Foto oder Video, die über sämtliche Internet-Kanäle verbreitet werden. 2016 hat die Netz-Gemeinde wieder mit viel Humor die wichtigsten Ereignissen des Jahres kommentiert:

#Fernsehpause

Nach der Schmähgedicht-Affäre kündigte Jan Böhmermann eine Fernsehpause an:

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Für viele Twitter-Nutzer war die Nachricht ein Schock.

#Brexit

Ende Juni stimmten Großbritannien über den Verbleib in der EU. Während Engländer sich überwiegend für einen Brexit aussprachen, stimmten Schotten und Iren dagegen. Ihre Reaktion auf die Wahl:

Und obwohl sich Großbritannien gegen einen harten Brexit aussprach, waren die Folgen für die Menschen unmittelbar nach der Entscheidung zu spüren:

#Nachbar

Ein Nachbarschaftsstreit beschäftigte über Monate ganz Deutschland: Der AfD-Politiker Alexander Gauland leistete sich mit der Äußerung „einen Boateng wolle man nicht zum Nachbarn haben“ ein Eigentor.

Aus Protest gegen den AfD-Fraktionschef Gauland tauchte ein CDU-Abgeordneter im Boateng-Trikot zu einer Plenardebatte des Brandenburger Landtags auf. „Mein Sohn ist Fan von Bayern München und hat mich gefragt, was mein Landtagskollege Gauland gegen Boateng hat“, erläuterte Sven Petke – und wurde mit seiner Aktion zum Netz-Helden.

#Rio2016

Bei den Olympischen Sommerspielen in Rio de Janeiro kämpften die Besten der Besten um die begehrten Medaillen. Der Jamaikaner Usain Bolt gewann bei dem 100-Meter-Sprint nicht nur Gold, sondern auch ein Bild für die Ewigkeit.

Für die Ewigkeit ist auch diese Grimasse von Schwimmikone Michael Phelps:

#PokémonGo

Das Smartphone-Spiel von Nintendo war im Sommer der Mega-Hype und wurde Hunderte Millionen Mal heruntergeladen. Die Spiele-App, mit der man virtuelle Monster in realer Umgebung fangen kann, löste Begeisterung aus – bei anderen nur Kopfschütteln.

Nein, das war leider keine Großdemo gegen den Krieg in Syrien. In der Düsseldorfer Innenstadt wimmelte es nur so vor Pokémon-Go Spielern. Nach Unfällen und Straßenblockaden sah sich die Stadt zu Platzverboten gezwungen.

Ungefährlich war die Jagd nach den Monstern nicht:

Das Pokémon-Go-Fieber hatte aber mancherorts wohl auch positive Folgen:

#USWahl

Im November hat die USA einen neuen Präsidenten gewählt. Warum der umstrittene republikanische Kandidat Donald Trump gewann:

Dabei hatten die Simpsons den Sieg Trumps schon vorhergesagt:

Für einen war es besonders hart: US-Vize Joe Bidden:

#MannequinChallenge

Bloß nicht blinzeln: Beim “Mannequin Challenge“ veröffentlichen Teilnehmer Videos, auf denen sie wie in einem Standbild posieren. Promis entdeckten den Trend für sich:

Aber nicht nur Promis machten beim neuen Internettrend mit:

#Weihnachtsverbot

Mit einem Weihnachtsverbort sorgte die deutsch-türkische Eliteschule Lisesi für Schlagzeilen. Es dürfe nichts mehr über das christliche Fest mitgeteilt werden, hieß es in einer E-Mail der Schulleitung. Der Skandal war von kurzer Dauer, das Weihnachtskonzert durfte doch stattfinden – ein Bild blieb:

Von RND/abr