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US-Unternehmen profitiert von Know-how aus Hansestadt
US-Unternehmen profitiert von Know-how aus Hansestadt
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06:33 25.09.2014
Eine Konferenz, die wie eine Party beginnt: Die US-Firma Adtran feiert am 24. September mit hunderten Mitarbeitern aus Greifswald und dem Ausland ihre Erfolge.
Eine Konferenz, die wie eine Party beginnt: Die US-Firma Adtran feiert am 24. September mit hunderten Mitarbeitern aus Greifswald und dem Ausland ihre Erfolge. Quelle: Peter Binder
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Greifswald

Das US-Unternehmen Adtran, das Technologien für ein schnelleres Internet entwickelt und mit dem weltweiten Verkauf Milliardenumsätze macht, feiert derzeit bei einer Konferenz in Greifswald seine Erfolge. Über einhundert Mitarbeiter aus den USA, Asien und verschiedenen europäischen Ländern sind für zwei Tage eingeflogen, außerdem nehmen fast 200 Greifswalder an dem Treffen teil.

190 der weltweit 2000 Adtran-Mitarbeiter leben in der Hansestadt. Bis vor zweieinhalb Jahren arbeiteten sie noch für Nokia Siemens Network, seit der Schließung dieses Standorts tüfteln sie für Adtran an neuen technischen Lösungen.

Ein Gewinn für beide Seiten. „Die Jungs sind inzwischen das Herzstück unserer Forschungs- und Entwicklungseinheit“, erklärt Gary Bolton, einer der Marketingchefs aus dem Firmensitz in Huntsville, USA. Auch dank ihrem Beitrag habe sich Adtran zu einem weltweit führenden Unternehmen in Sachen Breitband-Technologie entwickelt. „Die Greifswalder arbeiten sehr fokussiert und sehr schnell“, sagt er. „Auf ihr Know-how können wir bauen.“

Zu den Großkunden von Adtran gehören unter anderen Vodafone, die Telekom Deutschland, Israel und Südafrika. 100 Megabit pro Sekunde im Download macht die Huntsviller Firma möglich, „und wir arbeiten an weiteren Technologien, die sogar Gigabit-Raten erlauben“, erklärt Bolton.

Wann solche Geschwindigkeiten beim Privatkunden in Greifswald ankommen, ist allerdings eine andere Frage. „Das liegt nicht in unserer Hand“, heißt es von Adtran. Bisher müssten sich hiesige Telekom-Kunden mit maximal 50 Megabit/Sekunde im Download zufriedengeben, schildert einer der Mitarbeiter.



Sybille Marx