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Urlaubslotse Mit „De Fischlännersch“ auf Stadtführung und Malerei im Kloster
Thema Urlaubslotse

Ribnitz-Damgarten als Ausflugsziel

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13:34 02.07.2021
„De Fischlännersch“ lädt in Ribnitz-Damgarten immer mittwochs um 11 Uhr zum Rundgang ein.
„De Fischlännersch“ lädt in Ribnitz-Damgarten immer mittwochs um 11 Uhr zum Rundgang ein. Quelle: Stadt Ribnitz Damgarten
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Ribnitz-Damgarten

Noch bis September, immer mittwochs um 11 Uhr, starten historische Stadtführungen mit „De Fischlännersch“ an der Tourist-Information in Ribnitz-Damgarten. In historischer Alltagskleidung führt Stadtarchivarin Jana Behnke durch das historische Zentrum der Ribnitzer Altstadt und erweckt dabei auf humorvolle Weise längst vergangene Zeiten zum Leben.

Spannendes und Amüsantes lässt sie „De Fischlännersch“ erzählen. Mit einem Augenzwinkern wird von „Hurenkindern“ und den Zwistigkeiten unter den Klosterdamen berichtet, auch die Geheimnisse um die „grüne Dame“ werden gelüftet.

Auf dem etwa eineinhalbstündigen Rundgang bleibt immer wieder Zeit zum Verweilen, um an geschichtsträchtiger Stelle einen Blick in die Vergangenheit zu werfen.

Info: Bis September immer mittwochs um 11 Uhr. Dauer: 1,5 Stunden, Start: Tourist-Information Ribnitz-Damgarten. Preis: 6,50 Euro, ermäßigter Preis für Kurkarteninhaber 5 Euro.

Malerei von Friedrich Wilhelm Fretwurst

In der Galerie im Kloster zeigt der Kunstverein Ribnitz-Damgarten e.V. vom 4. Juli bis zum 25. September Malerei und Zeichnungen von Friedrich Wilhelm Fretwurst. Der Künstler wurde 1936 in Ahrenshoop, Ortsteil Althagen, auf dem Fischland geboren.

Friedrich Wilhelm Fretwurst: Bootssteg, 2013, Öl-auf-Leinwand, 45 x 60 cm. Quelle: privat

Die Gemälde Friedrich Wilhelm Fretwursts zeigen eine Welt, die treu gesehen und zugleich fiktiv ist, ja phantastisch. Weil er die Verlockungen einer überbordenden Phantasie kennt, besteht der Künstler sehr auf malerischer Redlichkeit, zu der für ihn an erster Stelle das Durchdringen visueller Tatsachen gehört. Doch obwohl er diese Überzeugung hat, geht Fretwurst fast in allem, was er malt, über das, was man den irdischen Befund nennen könnte, hinaus. Im Umgang mit der Farbe erweist er sich als Wahlverwandter des Expressionismus.

Geöffnet hat die Galerie im Kloster immer dienstags bis samstags von 11 bis 17 Uhr.

Von UL