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Greifswald Greifswalder Bachwoche wieder im Juni
Vorpommern Greifswald Greifswalder Bachwoche wieder im Juni
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09:54 26.02.2019
Die Greifswalder Bachwoche ist weit über die Landesgrenzen hinaus bekannt. Ihr langjähriger Leiter, Prof. Jochen A. Modeß (links), verabschiedete sich allerdings im vorigen Jahr in den Ruhestand. Quelle: Petra Hase
Greifswald

Große Oratorien, kleine Kammerkonzerte, Mitsingprojekte, Vorträge und die beliebte Dorfkirchenreise: Die Greifswalder Bachwoche macht ihrem Namen auch mit der 73. Auflage alle Ehre. Unter dem Titel „Zwischentöne“ bietet das Festival Geistlicher Musik im Norden vom 17. bis 23. Juni wie in den Vorjahren rund 40 Veranstaltungen.

Nachdem sich der langjährige Festivalchef Prof. Jochen A. Modeß 2018 in den Ruhestand verabschiedete, gibt es in diesem Jahr eine Interims-Intendanz. „Denn das Besetzungsverfahren für seine Nachfolge ist noch nicht abgeschlossen“, sagt Dompastor Tilman Beyrich, zugleich neuer Pressesprecher der Bachwoche. Die Nordkirche als Trägerin des Festivals hat mit ihren beiden Landeskirchenmusikdirektoren Prof. Frank Dittmer (Greifswald) und Hans-Jürgen Wulf (Hamburg) sowie Prof. Matthias Schneider, Direktor des Instituts für Kirchenmusik und Musikwissenschaft der Uni Greifswald, ein hochklassiges Trio berufen. Da lag es für die dreiköpfige Interims-Intendanz nahe, dieses „Dazwischen“ mit dem Titel „Zwischentöne“ zum Programm zu erheben.

Zu den Höhepunkten der diesjährigen Bachwoche zählt zweifelsohne Joseph Haydns Schöpfungsoratorium. Sein Werk wird vom Greifswalder Domchor und dem Universitätschor vollständig gesungen. Mehr noch – wer möchte, kann auch gern mit einstimmen. Ein zweites Schöpfungsoratorium mit dem Titel „Groß ist Gottes Herrlichkeit“ stammt aus der Feder von Gerard Bunk. Der niederländisch-deutsche Komponist schuf es unter den Eindrücken des Zweiten Weltkriegs und als Reaktion auf die Bombardierung seiner Heimatstadt Rotterdam. Ein mahnendes Werk in einer Zeit, in der die Bedrohung des Friedens in der Welt aktueller denn je ist. Auch die „Markus-Passion“ von Johann Sebastian Bach, deren Musik verschollen ist, werden Festivalliebhaber mit Spannung erwarten. Denn bei dem Konzert handelt es sich um eine rekonstruierte Fassung der Passion vom Hamburger Kirchenmusiker Andreas Fischer. Den Abend werden übrigens auch Teilnehmer des nunmehr 5. Gesangswettbewerbs „cantateBach!“ mitgestalten, dessen Finale am 16. Juni auf dem Programm steht, also einen Tag vor dem Festivalstart.

Darüber hinaus freut sich Dompastor Tilman Beyrich, ausgesprochener Musikliebhaber, auf den Auftritt des Berliner Staats- und Domchores, ein hochkarätiges Knaben- und Männerensemble. Das komplette Programm mit allen kostenfreien wie kartenpflichtigen Veranstaltungen und vielen wertvollen Informationen gibt es wie immer bereits rechtzeitig vor dem Start, zusammengefasst in einer Broschüre. Auch in diesem Jahr erwarten die Festivalmacher rund 11000 Besucher aus nah und fern. 

Petra Hase

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