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Greifswald Aktionstag zur Palliativmedizin
Vorpommern Greifswald Aktionstag zur Palliativmedizin
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15:52 23.02.2018
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Greifswald

Auch die moderne Medizin kann nicht alle Krankheiten heilen. Wenn ihre Möglichkeiten ausgeschöpft und die Lebenserwartung begrenzt ist, dann kommt die Palliativmedizin ins Spiel.

Am 25. Januar findet dazu ein erster regionaler Aktionstag im Bürgerschaftssaal des Greifswalder Rathauses statt. Ab 15 Uhr werden nach einem Grußwort von OB Stefan Fassbinder (Grüne) Experten kurze Vorträge zu Angeboten in der Region gehalten. So werden Prof. Christian Schmidt die Palliativstation der Uni und Pfarrer Philip Stoepker das ambulante Hospiz vorstellen. Am Ende, gegen 17.15

Uhr, wird zur Diskussion eingeladen.

„Wichtigstes Ziel der Palliativmedizin ist es die Beschwerden der Patienten zu lindern und eine höchstmögliche Lebensqualität zu sichern“, erläutert Dr. Andreas Jülich, Oberarzt am Uniklinikum Greifswald. Er verfügt über 15 Jahre Erfahrung auf diesem Gebiet, nicht nur in der stationären, sondern auch in der ambulanten palliativmedizinischen Betreuung.

2010 wurde eine Arbeitsgemeinschaft Palliativmedizin für Greifswald und Ostvorpommern gegründet. „Es gibt schon eine ganze Menge Möglichkeiten, die aber zu wenig bekannt sind“, schätzt Andreas Jülich ein. „Wir haben es inzwischen geschafft, dass mehr Menschen Zuhause und schmerzärmer sterben“. Jülich gehört zu den Gründungsmitgliedern des Palliativvereins Vorpommern „Sonnenweg“ im vergangenen Jahr. Dieser Verein ist der Veranstalter des Palliativtages. „Wir wollen Lücken im bereits bestehenden Netzwerk schließen und eine Austauschplattform bieten“, sagt Jülich. „Der Tod soll keine Angst auslösen, er gehört zum Leben.“ Der Verein „Sonnenweg“ will helfen, die Strukturen im Kreis zu festigen und sei für Anregungen und Vorschläge aus der Bevölkerung offen. „Wir sehen uns auch als Berater“, sagt Jülich. Dafür bietet der Verein 24 Stunden ab sofort eine telefonische Beratung an.

Beratungstelefon: 03834 / 8554657

eob

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