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Atom-Thema Betonblock-Aktion bei Atomprotest vor Gericht
Vorpommern Greifswald Atom-Thema Betonblock-Aktion bei Atomprotest vor Gericht
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11:00 07.05.2012
Atomkraftgegner vor dem Greifswalder Amtsgericht, wo über die Blockade-Aktion gegen den Castor-Transport im Dezember 2010 verhandelt wird.
Atomkraftgegner vor dem Greifswalder Amtsgericht, wo über die Blockade-Aktion gegen den Castor-Transport im Dezember 2010 verhandelt wird. Quelle: Peter Binder
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Greifswald

Begleitet von einer Mahnwache hat am Montag vor dem Amtsgericht in Greifswald ein Verfahren um eine umstrittene Ankettaktion an den Gleisen vor dem atomaren Zwischenlager Nord Lubmin begonnen. Rund 40, nach anderen Angaben mehr als 100 Atomkraftgegner versammelten sich dazu vor dem Justizgebäude.

Zwei Aktivisten der Umweltorganisation „Robin Wood“ hatten einen Zug mit hoch radioaktivem Abfall am 16. Dezember 2010 für mehrere Stunden gestoppt, indem sie sich rund 15 Kilometer vor dem Zwischenlager an einen unter dem Gleisbett eingelassenen Betonblock anketteten. Die Staatsanwaltschaft hat einen Strafbefehl wegen Zerstörung fremden Eigentums, Störung des Bahnbetriebs und Nötigung ausgesprochen. Die 29-jährige Frau und der 31-jährige Mann sollen jeweils eine Geldstrafe von 3600 Euro zahlen.

Gegen diesen Strafbefehl gehen die beiden Atomkraftgegner nun vor.

Lesen Sie mehr zum Thema in der Dienstagsausgabe der OSTSEE-ZEITUNG.

dpa