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Greifswald Bäderregelung: Antrag nur auf Ortsteile beschränken
Vorpommern Greifswald Bäderregelung: Antrag nur auf Ortsteile beschränken
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17:36 26.04.2019
Wirtschaftsminister Harry Glawe traf sich gemeinsam mit dem Bundestagsabgeordneten Philipp Amthor in Zempin mit Vertretern von Kommunen, die nicht mehr in die Bäderregelung fallen. Quelle: Cornelia Meerkatz
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Zempin

Die neue Bäderregelung bleibt besonders für Kommunen wie Wolgast, die Stadt Usedom und Kröslin/Freest ein Reizwort. Sie sind nicht mehr dabei. Ob sich noch was drehen lässt, das wollten in dieser Woche betroffene Bürgermeister, Amtsvorsteher und Verwaltungschefs, Vertreter der Dehoga und der IHK von Wirtschaftsminister Harry Glawe (CDU) wissen. Eingeladen hatte zur Diskussionsrunde der CDU-Bundestagsabgeordnete Philipp Amthor, der in Zempin ein Wahlkreisbüro hat.

Glawe hörte sich geduldig die Argumente der Bürgermeister an, warum in Orten wie Wolgast, Usedom und Freest die Bäderregelung unbedingt wieder greifen muss. Gerade für Freest, das bei Touristen und Urlaubern beliebte Fischerdorf an der Peenemündung, sei das lebenswichtig. Und dass dort zu wenige Touristen gezählt würden, quittierten die Anwesenden nur mit einem Kopfschütteln, denn allein während des alljährlichen Fischerfestes im August kommen über 30 000 Besucher nach Freest. Der Wirtschaftsminister seinerseits erläuterte in der Runde, wie der Kompromiss mit den Kirchen und Verdi zustande gekommen war und warb um Verständnis.

In zwei Jahren wird es eine Evaluierung der Bäderregelung geben, die eine Laufzeit von fünf Jahren hat. Bis dahin müssen die Kommunen Hausaufgaben machen: „Wer etwas erreichen will, muss sich koordinieren“, hat der Minister ihnen mit auf den Weg gegeben. Es geht beispielsweise um eine einheitliche Kurkarte für ein einheitliches Erhebungsgebiet Insel Usedom, weil dann natürlich ganz andere Besucherzahlen zugrunde gelegt werden. Nachgedacht werden muss auch, ob es sinnvoll ist, dass sich immer der gesamte Ort für die Bäderregelung bewirbt oder man das Ganze auf bestimmte Ortsteile beschränkt. Im Fall von Wolgast wäre das beispielsweise die Altstadt und die Schlossinsel, im Fall von Usedom eben nur die 900-Einwohner-Gemeinde Usedom ohne Ortsteile.

Wolgasts Bürgermeister Stefan Weigler sprach nach der Diskussion von einem konstruktiven Gespräch. Enttäuscht waren er und seine Amtskollegen aber von der Gewerkschaft Verdi, die eine Teilnahme abgesagt hatte.

Cornelia Meerkatz

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