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Greifswald Bald Ökostrom für Verwaltungsgebäude
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06:15 27.08.2014
Aus dem Wasserkraftwerk Abwinden-Asten in Österreich will die Greifswalder Stadtverwaltung ab Januar 2015 ihren Strom beziehen.
Aus dem Wasserkraftwerk Abwinden-Asten in Österreich will die Greifswalder Stadtverwaltung ab Januar 2015 ihren Strom beziehen. Quelle: © Verbund - Wasserkraftwerk Abwinden-Asten
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Greifswald

Wenn es nach der Greifswalder Stadtverwaltung geht, werden alle städtischen Gebäude und Straßenlampen künftig mit Ökostrom versorgt. Der Finanzausschuss hat diesem Vorstoß auf der Sitzung am Montagabend mit deutlicher Mehrheit zugestimmt.

Konkret soll ein Vertrag mit der Fernwärme Greifswald GmbH für umweltfreundlichen Strom geschlossen werden. Diesen kauft das Unternehmen bei einem Wasserkraftwerk in Österreich ein. Laut Berechnungen der Stadt werden etwa 30 000 Euro Mehrkosten pro Jahr für das teurere Produkt entstehen.

„Das sind umgerechnet auf die Einwohner der Stadt etwa 50 Cent mehr pro Kopf im Jahr“, sagt Ullrich Bittner, der für Bündnis 90/die Grünen in der Bürgerschaft sitzt. „Durch diese Maßnahme kommt Greifswald seinem Klimaschutzziel für 2020 um über sieben Prozent näher. Das sollte es uns wert sein“, freut sich Bittner. Überhaupt sind die Grünen begeistert über den Vorstoß. Die Fraktion hatte vor anderthalb Jahren eine ähnlich lautende Beschlussvorlage eingereicht, die damals aber mit breiter Mehrheit abgelehnt wurde.



Katharina Degrassi