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Greifswald Bauen für Greifswald: PGS wird fünf
Vorpommern Greifswald Bauen für Greifswald: PGS wird fünf
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06:54 24.07.2014
Klaus-Peter Adomeit, Chef der WVG und der PGS, schwelgt mit Bereichsleiterin Kati Tokar in Erinnerungen über die Sanierung der Greifswalder Stadthalle.
Klaus-Peter Adomeit, Chef der WVG und der PGS, schwelgt mit Bereichsleiterin Kati Tokar in Erinnerungen über die Sanierung der Greifswalder Stadthalle. Quelle: Reik Anton
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Greifswald

Kaum gegründet, schon den ersten Großauftrag auf dem Tisch: Die Projektgesellschaft Stadt Greifswald (PGS) entstand als einhundertprozentige Tochter der Wohnungsbau- und Verwaltungsgesellschaft (WVG). Ihre Bewährungsprobe war die Sanierung der Stadthalle. „Dieses Projekt haben wir 2009 abgeschlossen“, erklärt Klaus-Peter Adomeit, Chef der WVG und PGS. Letztere hat nun den Technikbereich von der WVG übernommen, das heißt, von der Bauplanung über die Realisierung bis zur Betreuung liegt alles in einer Hand. „Den technischen Bereich übernahm früher eine Bauherrenvertretung. Das brauchen wir heute nicht mehr“, so Kati Tokar, verantwortlich für den operativen Bereich bei der PGS.

Aktuell kümmern sich die 14 Experten der Gesellschaft unter anderem um das „Wohnen am Stadtpark“ in der Rigaer Straße. Dort investiert die WVG 13 Millionen Euro in sieben Wohnhäuser mit insgesamt 108 Wohnungen, die allesamt individuelle Grundrisse erhalten. Die Zwei-, Drei- und Vier-Zimmer-Wohnungen werden, so Adomeit, als Miet- oder Eigentumswohnungen angeboten. „Die Nachfrage ist groß. Es gibt Wartelisten.“ Das Schöne für die potenziellen Mieter: „Jeder kann seine Wünsche äußern. Ob es ein anderer Bodenbelag sein soll oder eine andere Wandfliese“, sagt kati Tokar. Ein offenes Ohr habe man für die Belange der Menschen immer bei der PGS.

Auch das Wohnen im Alter beschäftigt das Unternehmen. So wird in der Lomonossowallee 20 ein Gebäude zum altersgerechten Wohnen umgebaut. Kosten: 1,8 Millionen Euro. „Bei den Mietpreisen wollen wir darauf achten, was sich Ältere leisten können, die Geld vom Amt erhalten“, erzählt Adomeit. Zwar könne man für die Wohnungen durchaus eine höhere Miete verlangen, „aber wir müssen auch auf die sozial Schwächeren achten“.

Die PGS hat 14 Mitarbeiter, darunter Bauzeichner, -planer und Architekten. Der Jahresumsatz beträgt etwa eine Million Euro.



Reik Anton