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Greifswald Brand in Greifswalder Seniorenwohnung: 26 Bewohner evakuiert
Vorpommern Greifswald Brand in Greifswalder Seniorenwohnung: 26 Bewohner evakuiert
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11:37 20.04.2019
Der Tag danach: In der Seniorenwohnung in der Kapaunenstraße hat es Karfreitag gebrannt Quelle: Stefanie Ploch
Greifswald

Aufregung in der Greifswalder Innenstadt:

Rauchschwaden treten aus dem Haus in der Kapaunenstraße, die Feuerwehr rückt an, 26 Bewohner werden evakuiert. Am Freitagabend stand eine Seniorenwohnung des Pflegedienstes Molitor und Groth in Flammen. „Die Bewohnerin der Wohnung war zu dem Zeitpunkt nicht im Haus“, sagt Ralf Groth. Drei Personen im Alter von 51,80 und 88 Jahren hatten nicht so viel Glück: sie mussten mit Verdacht einer Rauchgasvergiftung medizinisch behandelt werden. „Die drei konnten aber wieder aus dem Krankenhaus entlassen werden“, sagt Groth.

Die Bewohner der Pflegeeinrichtung konnten nach dem gelöschten Brand weitestgehend in ihre Wohnungen zurück kehren. „Für diejenigen, die nicht mehr in die Wohnungen können, haben wir andere Zimmer und Wohnungen, sowohl im gleichen Gebäude als auch in einem anderen Haus zur Verfügung gestellt“, sagt der Pflegedienst-Chef.

Durch einen Brand in einer Seniorenwohnung sind am Freitagnachmittag drei Menschen verletzt worden.

Eine defekte Telefon-Ladestation soll nach neuesten Erkenntnissen Brandursache gewesen sein. Zuerst wurde angenommen, dass ein defekter Seniorensessel Grund des Feuers gewesen sei. „Die Ladestation stand direkt neben dem Sessel, weshalb die Polster schnell Feuer fingen“, erklärt Ralf Groth nach einem Gespräch mit der Feuerwehr. Der Schaden beläuft sich auf 120000 Euro.

Während die Feuerwehr die 2-Raum Wohnung löschte, standen einige Schaulustige dabei. „Ich wohne gegenüber und habe mich natürlich gewundert, was da passiert“, sagt Louisa Hartwig. „Da standen einige Leute auf der Straße und haben nur geschaut. Das muss nicht sein.“ Sie sei besorgt gewesen, weil so viele Leute das Haus verließen. „Zum Glück ist nichts schlimmeres passiert“, sagt sie. Ihre Nachbarin, die lieber anonym bleiben möchte, empfindet Mitleid mit den Bewohnern des Hauses. „Solch einen Schrecken sollte niemand erleben müssen“, sagt sie. „Ich bin froh, dass die Feuerwehr schnell genug hier war.“

Stefanie Ploch

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