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Greifswald Nach Explosionen steht Mercedes in Flammen
Vorpommern Greifswald Nach Explosionen steht Mercedes in Flammen
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Das Blaulicht eines Polizeiwagens – in der Nacht zu Freitag war es in einem Greifswalder Wohngebiet zu sehen. Quelle: Stephan Jansen/dpa (Symbolfoto)
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Greifswald

Ein Mercedes ist in der Nacht zu Freitag in der Clemens-Brentano-Straße in Greifswald abgebrannt. Verletzt wurde niemand. Ein technischer Defekt wird ausgeschlossen, sagt Polizeisprecher Jörg-Peter Käding. Der geschätzte Sachschaden liegt bei 6000 Euro.

Der Wagen war auf einem Parkplatz Ecke Kosegartenstraße abgestellt. Um kurz vor 4 Uhr vernahm ein Zeuge viermal lautes Knallen. „Er vermutet, dass es sich um sogenannte Chinaböller handelte“, teilt Käding mit. „Er schaute aus dem Fenster seiner Gartenlaube und stellte fest, dass eine Stichflamme aus dem Pkw kam.“

Mercedes war nicht mehr zu retten

Eine andere Zeugin zählte drei „dumpfe Explosionen“. Als sie ihr Haus verließ, um nachzuschauen, sah sie eine Rauchsäule aufsteigen. Eine Nachbarin alarmierte die Rettungsleitstelle. Die Greifswalder Berufsfeuerwehr rückte aus und löschte den Wagen. Doch zu retten war nichts mehr – es entstand Totalschaden.

Nach derzeitigem Ermittlungsstand geht die Polizei davon aus, dass es sich um vorsätzliche Brandstiftung handelt. „Der oder die Täter haben vermutlich mittels Brandbeschleuniger den Pkw im Heckbereich angezündet“, schildert Polizeisprecher Käding.

Die Beamten hoffen nun auf weitere Hinweise aus der Bevölkerung. Wer hat zur Tatzeit oder davor Beobachtungen in dem Wohngebiet gemacht oder kann weitere Informationen zum Tathergang geben? Hinweise nimmt die Greifswalder Polizei unter 03834 / 540 -224 oder -225 entgegen.

Klicken Sie sich durch die Fotostrecke zu Bränden, die sich seit 2018 in Mecklenburg-Vorpommern ereignet haben, und passen Sie auf sich auf.

Kai Lachmann

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