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Greifswald Caspar-David-Friedrich-Blick schützen
Vorpommern Greifswald Caspar-David-Friedrich-Blick schützen
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00:20 26.03.2015
Ein Caspar-David-Friedrich-Blick auf die Hansestadt, das Gemälde „Wiesen bei Greifswald“. Repro: The Yorck Project
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Greifswald

Wenn künftig Flächen für Windkraftanlagen ausgewiesen werden, sollen die Greifswalder Bürgerschaft und der Kreistag Vorpommern-Greifswald mitreden können. Das wünscht sich die CDU in der Stadt und schlägt die Bildung eines Ausschusses vor.

Durch ein Urteil des Oberverwaltungsgerichts waren vor Kurzem die Windkrafteignungsgebiete in Vorpommern aufgehoben worden. „Das eröffnet die Chance, mitzureden“, sagte CDU-Fraktionschef Axel Hochschild. „Wir können die bestehenden Eignungsgebiete hinterfragen. Und wir können die Abstände zur Wohnbebauung deutlich vergrößern.“ Gegenwärtig sind hier 1000 Meter üblich.

Greifswald hatte beim Landesamt für Kultur und Denkmalpflege vergeblich gegen den Bau von 150 Meter hohen Mühlen bei Hinrichshagen protestiert. Nach Ansicht der Stadt ist der sogenannte Caspar-David-Friedrich-Blick gefährdet — und damit die ganze Stadtansicht, wie Hochschild sagte.

Er geht davon aus, dass die Greifswalder über viele mögliche Windkrafteignungsgebiete verfügen, dank der Peter-Warschow-Stiftung und ihrer Flächen. Für die Ausweisung der Gebiete ist der Regionale Planungsverband Vorpommern zuständig. In diesem Gremium sollten die Greifswalder mit dem Votum eines neuen Ausschusses ihre Vorpommern-Stimme erheben, meint er. Die Greifswalder Bürgerschaft soll im April über den Antrag der CDU beschließen.



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