Menü
Ostsee Zeitung | Ihre Zeitung aus Mecklenburg-Vorpommern
Anmelden
Greifswald Demonstrationen verliefen friedlich
Vorpommern Greifswald Demonstrationen verliefen friedlich
Partner im Redaktionsnetzwerk Deutschland
07:04 26.10.2015
Im Gegensatz zu anderen Orten in MV waren in Greifswald die Gegendemonstranten deutlich in der Überzahl. Quelle: Kai Lachmann
Anzeige
Greifswald

Die Demonstrationen in Greifswald am Sonnabendnachmittag verliefen friedlich und fast ohne Zwischenfälle. Gegen einen Teilnehmer der Demo der Gruppe „Frieden, Freiheit, Demokratie, Gerechtigkeit“ (FFDG) nahm die Polizei eine Anzeige auf, weil er den Hitlergruß zeigte.

Zunächst trafen sich 50 Anhänger von FFDG auf dem Nexöplatz zu einer Kundgebung. Im Anschluss zogen sie mit etwa 50 weiteren Personen durch die Stadt und skandierten „Merkel muss weg“ oder „Wir sind das Volk“. Ziel des Marsches war der Marktplatz.

Anzeige

Dort warteten bereits 300 Gegendemonstranten, die für Toleranz und eine humanitäre Flüchtlingspolitik eintraten, unter ihnen auch Greifswalds gewählter Oberbürgemeister Stefan Fassbinder (Grüne). Er sagte: „Der Stadt hat Zuzug immer gut getan. Greifswald lebt vom Neuen und vom Wechsel.“ Er dankte allen Ehren- und Hauptamtlichen, die sich in der Flüchtlingshilfe engagieren. „Das Bild, dort abgegeben wird, ist wunderbar.“ 

Die Polizei war mit 140 Beamten im Einsatz. Sie setzte wie schon bei den vorherigen Demonstrationen darauf, beide Gruppen auf dem Marktplatz mit Gittern voneinander zu trennen. Die Strategie ging auf.



Lachmann, Kai

24.10.2015
Greifswald/Kemnitz - Kein Auftritt ohne Chor
24.10.2015
24.10.2015