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Greifswald Eine Ausstellung für den Boxweltmeister
Vorpommern Greifswald Eine Ausstellung für den Boxweltmeister
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03:33 14.08.2013
Museumsmitarbeiter Lars Droese am Schreibtisch des Max-Schmeling-Zimmers. Der Boxweltmeister wurde in Klein Luckow geboren.
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Strasburg

Als früherer Boxweltmeister im Schwergewicht ist Max Schmeling (1905 bis 2005) bis heute ein populärer Mann. Das Strasburger Heimatmuseum widmet seinem Leben sogar eine eigene Ausstellung.

Schmeling wurde am 28. September 1905 in Klein Luckow bei Strasburg geboren. Dort wurde aus Anlass seines 101. Geburtstags eine von dem Torgelower Bildhauer Falko Steimer geschaffene Bronzebüste feierlich vor seinem Geburtshaus enthüllt. Auch in Klein Luckow gibt es eine Gedenkstätte für ihn. Obwohl Familie Schmeling schon 1906 nach Hamburg zog, hat der Boxer nach der Wende mehrmals Klein Luckow besucht und dort soziale Projekte gefördert. Seit 2000 ist er Ehrenbürger des Dorfs. Dass Strasburg seit 2010 auf eine Max-Schmeling-Ausstellung verweisen kann, verdankt die Stadt nicht zuletzt der Max-Schmeling-Stiftung, aber auch der Ansiedlung der Deutschen Wildtier Stiftung im nahen Klepelshagen. Deren Gründer Haymo Rethwisch kannte Schmeling gut, 1997 lernten sich Strasburgs Bürgermeister Norbert Raulin (SPD) und Schmeling bei der Einweihung der Forschungsstation in Klepelshagen noch persönlich kennen. Seit 2007 gibt es in Strasburg die Max-Schmeling-Akademie, die schulergänzende Freizeitangebote organisiert. Die Strasburger Mehrzweckhalle trägt seit 2005 Schmelings Namen. „Wir haben hier in unserem Museum das Arbeitszimmer des Boxweltmeisters wiederaufbauen können“, erzählt Museumsmitarbeiter Lars Droese. „Dargestellt wird das Leben des Sportlers, Unternehmers und Menschen Max Schmeling.“ Unter den Exponaten sind auch Pokale und verschiedene Geschenke.

So stehen auf seinem Schreibtisch ein aus Coladosen gefertigtes Auto und eine Lkw-Fahrerfigur auf seinem Schreibtisch. Weitere Gegenstände aus Schmelings Nachlass sind zu sehen.

eob

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