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Greifswald Erdgas von Usedoms Küste
Vorpommern Greifswald Erdgas von Usedoms Küste
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00:00 08.04.2017
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Heringsdorf/Korswandt

Für die von der Firma Engie E&P Deutschland GmbH geplante Erdgasförderung vor der Küste der Usedomer Kaiserbäder soll noch in diesem Jahr das Raumordnungsverfahren eröffnet werden. Wie Stefan Brieske, Sprecher des Unternehmens, auf Nachfrage mitteilte, laufen derzeit umweltrelevante Prüfungen auf den in Frage kommenden Grundstücken.

Für die geplante Betriebsanlage sind eine Fläche am Schloonsee (das Grundstück gehört der Firma Engie), beim alten Klärwerk im Wald von Bansin, nahe der ehemaligen Russenkaserne hinter dem Ahlbecker Sportplatz und zusätzlich noch in der Gemeinde Korswandt im Gespräch.

„Für unser Unternehmen ist es besonders wichtig, die Interessen des Tourismus, der Bürger und der Umwelt zu berücksichtigen“, betont Brieske. Vor der Küste der Gemeinde Heringsdorf sollen rund elf Milliarden Kubikmeter Erdgas lagern, die das Unternehmen Engie aus Lingen an der Ems über einen Zeitraum von etwa 30 bis 40 Jahren fördern will.

Weil das Vorhaben in der Gemeinde Heringsdorf umstritten ist, wurde ein zeitweiliger Ausschuss „Geplante Erdgasförderung in der Gemeinde Ostseebad Heringsdorf“ gegründet. Vorsitzender ist der Bansiner Wolfram Wirth (68), der bis zu seinem Ruhestandsantritt im Jahr 2013 im Energieanlagenbau beschäftigt war und sich unter anderem mit Entschwefelungsanlagen auskennt. Für eine Beurteilung der Förderabsichten ist das hilfreich, weil das Heringsdorfer Gas als stark schwefelhaltig gilt.

hni

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