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Greifswald Es lockt das Abenteuer: Per Anhalter durch Vorpommern
Vorpommern Greifswald Es lockt das Abenteuer: Per Anhalter durch Vorpommern
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12:36 31.03.2018
Am Ostersonnabend starteten neun Tramp-Teams zur „Easter Race 2018“ vom  Greifswalder Fischmarkt. Veranstalter ist die Deutsche Trampsportgemeinschaft. Hier die Teilnehmer vor dem Start.
Am Ostersonnabend starteten neun Tramp-Teams zur „Easter Race 2018“ vom  Greifswalder Fischmarkt. Veranstalter ist die Deutsche Trampsportgemeinschaft. Hier die Teilnehmer vor dem Start. Quelle: Eckhard Oberdörfer
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Greifswald

Etwa 500 Kilometer reisen die Gruppen über das Greifswalder Umland, Rügen, Usedom, Lubmin und Gützkow per Autostopp in zwei Tagen. Veranstalter ist die Deutsche Trampsport Gemeinschaft. Erkennbar sind die meisten durch ihre gelb-rote Kleidung. Die Overalls sind sogar maßgeschneidert.

Neun internationale Tramp-Teams sind bei der „Easter Race 2018“ unterwegs. Startpunkt war Sonnabendmorgen der Greifswalder Fischmarkt. Etwa 500 Kilometer geht es per Autostopp durch Vorpommern.

So einen trägt der Würzburger Benjamin Nopper. Der 34-jährige Softwarentwickler ist der Senior unter den Teilnehmern und einer der Begründer des Sport-Tampens in Deutschland. Die Wurzeln des sportlichen Trampens liegen in der Sowjetunion, dort war man schon in den 1970er Jahren so unterwegs.

In dem zweitägigen Wettkampf geht es von Checkpoint zu Checkpoint. „Da wir auch internationale Gäste haben, könnten wir in die Versuchung geraten, dass es sich sogar um die Champions League handelt“, schätzt Cheforganisator Salome Krüger ein. So ist die Türkin Gülner Celik extra für den Wettkampf von Budapest nach Greifswald getrampt. Als erste Mannschaft ging das serbisch-dänische Team „Rustaveli“ auf die Reise, gefolgt von „Leitplankenschrubber“.

Ein Mitglied dieses Teams, der Würzburger Softwarentwickler Benjamin Nopper, ist einer der Begründer des Sport-Trampens in Deutschland und war mit seinen 34 Jahren der Senior unter den Teilnehmern.

„Trampen ist ein Abenteuer“, begründet die Greifswalderin Sabine Grohn die Faszination. "Es ist einfach cool und man trifft coole Leute. Außerdem sei man schnell. Ein Geheimrezept für das schnelle Fortkommen gebe es nicht. Daumen hoch, Leute an der Raststätte ansprechen, vieles sei möglich.

Oberdörfer Eckhard