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Greifswald Flaggenfahrt startet mit Stadtfest in Wolgast
Vorpommern Greifswald Flaggenfahrt startet mit Stadtfest in Wolgast
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00:00 19.03.2013
Wolgast

Am 24. Mai ist die Stadt Wolgast Startpunkt einer genauso ungewöhnlichen wie interessanten Aktion namens „KUKUKA“ — „Kunst, Kultur, Kajüte“. Eine Woche lang tourt ein mobiles Festival rund um das Stettiner Haff, um in deutschen und polnischen Orten Station zu machen. Das Großsegelschiff „Wappen von Ueckermünde“ mit einer Festival-Crew an Bord fährt als Leitschiff vorneweg. Möglichst viele Segelboote, Jollen und Yachten sollen der Spreizgaffelketsch folgen.

Martin Schröter vom Verein HOP Transnationales Netzwerk Odermündung in Wolgast organisiert KUKUKA. „Mit dem Festival wollen wir Einheimische und Gäste beiderseits der Grenze zusammenbringen“, sagt er. „Hierzu soll in den Festivalorten Wolgast, Anklam, Ueckermünde, Ziegenort, Stettin, Wollin, Altwarp und Usedom zu Festen, Ausstellungen und Konzerten eingeladen werden.“

Initiativen seien schon in Vorbereitung der Flaggenfahrt gefragt. „Wir sind auf die Mitarbeit der jeweiligen lokalen Akteure angewiesen, damit die Tour mit möglichst viel Leben erfüllt und zu einer Tradition wird“, so Schröter. Hierbei gehe es nicht nur um Ideen aus dem Bereich Kultur. Auch zum Beispiel bei der kulinarischen Versorgung der zu Wasser und zu Land ankommenden Gäste seien kreative Geister gefragt.

Zum Auftakt, einem deutsch-polnischen Stadtfest am 24. Mai auf dem Wolgaster Marktplatz, haben bereits Vertreter der polnischen Partnerstadt Karlino ihr Kommen zugesagt. „Angekündigt sind Programmbeiträge, wie Musik und Tanz“, so Kulturamtsleiterin Gisela Kretschmer. „Außerdem wird eine Ausstellung preisgekrönter Fotos gezeigt — unter dem Motto ,Karlino und die Welt‘.“ Martin Schröter hofft auf weitere Mitstreiter, damit der Festivalstart in der Herzogstadt eine runde Sache wird. „Wolgast sollte sich als eigenständige Gastgeberstadt präsentieren.“ Potenzial sei vorhanden.

Am 25. Mai legt die „Wappen von Ueckermünde“ dann um 10 Uhr im Wolgaster Stadthafen ab, um mit hoffentlich beeindruckendem Gefolge Kurs auf Anklam zu nehmen. Hier erwartet die Gäste der nächste Empfang. „Das KUKUKA-Projekt wird aus dem Fonds für kleine Projekte der Euroregion Pomerania mit 20 000 Euro gefördert. Rund 3500 Euro steuert der Verein HOP Netzwerk als Eigenmittel bei“, so Schröter. „Die Vielzahl der anzusteuernden Orte gibt der Veranstaltung Lebendigkeit und Vielfalt. Die Region ,setzt sich in Bewegung‘ und erschließt sich das landesnachbarschaftliche Ufer.“

Kontakt: ☎ 01 78/3 53 63 77

www.hop-transnet.org

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